Prozess in Mönchengladbach Zeugen berichten von massiven Verletzungen des kleinen Mädchens

Mönchengladbach · Ein 26-Jähriger aus Mönchengladbach soll seine Tochter ab dem zweiten Lebensmonat schwer misshandelt haben. Eine Gerichtsmedizinerin und eine Polizistin haben am zweiten Verhandlungstag ausgesagt, was der angeklagte Vater seinem Kind angetan haben soll.

Der angeklagte Vater (l.) mit seinem Anwalt Felix Menke am ersten Prozesstag.

Der angeklagte Vater (l.) mit seinem Anwalt Felix Menke am ersten Prozesstag.

Foto: Gabi Peters

Am Landgericht wurde am Mittwoch, 14. September 2022, ein Prozess wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen fortgesetzt. Ein 26-Jähriger aus Mönchengladbach soll seine Tochter ab dem zweiten Lebensmonat zwischen Juli 2017 und Februar 2018 regelmäßig geschlagen und gebissen haben. Die Taten sollen massive Verletzungen nach sich gezogen haben, unter anderem einen Schädelbruch. Die 28-jährige Mutter ist ebenfalls angeklagt, sie soll von den Misshandlungen gewusst, ihre Tochter aber nicht vor den Angriffen des leiblichen Vaters geschützt haben. Erst als das Mädchen acht Monate alt war, habe die Mutter sich der Polizei anvertraut.