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Mönchengladbach: Kicken gegen Brouwers für den guten Zweck

Mönchengladbach : Kicken gegen Brouwers für den guten Zweck

Das Portal "transfermarkt.de" lässt keinen Zweifel aufkommen: Roel Brouwers hat seine Karriere beendet, ganz genau am 2. Oktober 2016, so ist da zu lesen. Oben rechts in der Ecke baumelt in einem kleinen Symbolbildchen ein Paar Fußballschuhe an einem Nagel. Am 25. September 2016 machte der Niederländer das letzte Spiel seiner Laufbahn, er wirkte mit beim 0:5 von Roda Kerkrade beim späteren Meister Feyenoord Rotterdam. Nicht wegen der hohen Niederlage war danach Schluss, sondern weil sein Körper sagte: "Es geht nicht mehr."

Doch so ganz hat Brouwers, der von 2007 bis 2016 für Borussia spielte und dort zum Kult-Spieler wurde ("Rooooooooel!"), nicht Schluss gemacht mit dem Fußball. Er ist inzwischen aktives Mitglied der Weisweiler Elf, der Gladbacher Traditionsmannschaft (die im Oktober wieder nach Rom reisen wird, um dort erneut im Vatikan zu spielen). Auch am heutigen Samstag ist Brouwers am Ball. Allerdings in einer anderen Mission unterwegs - für den guten Zweck und im Namen seines niederländischen Heimatklubs Roda.

Zwischen 10 und 18 Uhr lässt er sich im Roermonder Designer Outlet in einem Fußballkäfig herausfordern. Für Fans des schlaksigen Ex-Verteidigers ist das ein Leckerbissen: Kicken gegen Roel, das klingt nach was.

"Roel's Challenge" heißt die Aktion, deren Erlös der Stiftung "Midden in de Maatschppij" ("Mitten in der Gesellschaft", www.rodajcmiddenindemaatschappij.nl) zu Gute kommt. Die Stiftung, bei der Brouwers (35) ehrenamtlich arbeitet, organisiert und unterstützt soziale Projekte für bedürftige Menschen in der Provinz Limburg.

"Mit jedem kleinen Spielbeitrag fördert man die Stiftung. Es gibt auch exklusive Preise zu gewinnen, wie zum Beispiel Sky-Karten für Roda JC oder VIP-Karten für Borussia mit VIP-Fahrt zum Spiel im Maserati", sagt Brouwers, der 213 Pflichtspiele für Gladbach machte. "Ich weiß, dass heute viele Gladbach-Fans in Dortmund sind. Aber es gibt sicherlich genug, die nicht zum Spiel fahren oder die vor der Fahrt nach Dortmund Lust haben, gegen mich anzutreten. Ich freue mich über jeden, der kommt", sagt Brouwers.

(kk)