Kappensitzung in Rheindahlen : Mennrather Narren blühten auf

Beim Auftritt von „Hape Jonen“ zog eine Polonaise mit fröhlichen Gästen los.

„Gladbach blüht auf“. Unter diesem Motto lud die Karnevalsgesellschaft (KG) Mennrather Sankhase zu ihrer Kappensitzung in die Aula des Schulzentrums Rheindahlen ein. „Ich hab den Karneval im Blut.“ Die stellvertretende Vorsitzende der KG und Moderatorin des Abends, Heike Pötter, konnte ihre Vorfreude nicht verbergen. Prinzessin Leonie I. eröffnete das bunte Programm und riss das Publikum mit einem flotten Lied gleich mit. Die Minis (vier bis sechs Jahre) und die Tanzgarde – beides Gruppen des Gastgebers – bewiesen, dass der Nachwuchs Spaß am Karneval hat. Dann zog das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach ein.

Dirk I. und Niersia Martina Weise übernahmen kurz, aber schwungvoll, die Regie. Die beiden „Geschwister Schmitz“ unterhielten die Besucher mit Gesangsparodien. Immer wieder wechselten sie ihre Verkleidung und verwandelten sich blitzschnell in Karel Gotts Biene Maja, Horst Schlämmer aus Grevenbroich oder die stattlichen Weather Girls. Eine atemberaubende tänzerische Vorführung boten die „Gardegirls“ aus Rheydt.

Die besondere Aufmerksamkeit des Publikums forderte das „Duo S&Z“. Mit ständigen, kurzen Wortwechseln, näherten sie sich langsam der jeweiligen Pointe. Doch wer Geduld hatte, konnte sich schließlich amüsieren. Denn was sind eigentlich Veganer? Ganz einfach: Biotonnen! Man konnte auch etwas über die Anpassungsfähigkeit des Wasserbetts lernen: erst Ozean der Liebe, später Totes Meer. Den musikalischen Höhepunkt erreichte der Abend mit dem Auftritt von „Hape Jonen“. Der Sänger und Trompeter begeisterte sowohl durch mitreißende Schlager als auch mit viel „Hätz“ und dem „kölschen Jeföhl“. Schließlich hielt es viele nicht mehr auf den Sitzen, und die Polonaise ging durch den Saal. Für den Schlusspunkt des abwechslungsreichen Programms sorgten Gäste von der KG Immeroder Seckschürger aus Erkelenz. Nach mehr als drei Stunden hatte Prinzessin Leonie I. ihr Stehvermögen und Talent bewiesen und wurde dafür gefeiert. Das freute besonders Tanja Heisters, Geschäftsführerin der gastgebenden KG: „Unser Engagement gilt vor allem den vielen Kindern und Jugendlichen.“

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