Mönchengladbach: Kostümsitzung der Uehllöeker begeistert die Neuwerker

In der Krahnendonkhalle : Kostümsitzung begeistert die Neuwerker

Fast 1000 Jecke feierten in der Krahnendonkhalle bei der Sitzung der Uehllöeker mit berühmten Künstlern des Karnevals.

Die Krahnendonkhalle war am Samstagabend prall gefüllt. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir einen fast ausverkauften Saal haben“, sagte Rolf Gaden, erster Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft Uehllöecker Neuwerk. Rund 850 waren bei der Kostümsitzung dabei. Vor Beginn der Sitzung führte die Kindergarde der Gesellschaft auf der Bühne noch das etwa 15-minütige Musical „Tabaluga und die Freundschaft“ auf.

Pünktlich um 19 Uhr wurde die Sitzung eröffnet. „Nach der Herren- und der Damensitzung sind wir heute alle zusammen. Männlein und Weiblein, die Jungen und die Junggebliebenen, Freunde des Sommer- und des Winterbrauchtums, heute Abend feiern wir alle gemeinsam“, hieß es auf der Bühne, auf der eine aufwendige Licht- und Videoprojektion zu sehen war. Die Gäste hatten sich bei ihren Kostümen etwas einfallen lassen und sich ins Zeug gelegt. Die Halle war gefüllt unter anderem mit Pantomimen, Schneeköniginnen und Damen in Kleidern der 1920er Jahre.

Bevor das Programm begann, wurden Vereinsmitglieder geehrt. Gerd Hoppenkamps, Andreas Schnock und Ralf Leuer erhielten die Silbereule für 25-jährige Mitgliedschaft. Dagmar Gaden wurde nach zwölf Jahren als Damenratspräsidentin verabschiedet, und Peter Schröder und Heinz Sommer wurden vom Karnevalsverband Linker Niederrhein ausgezeichnet.

Auf dem Programm der Kostümsitzung standen bekannte Karnevalsgrößen. Auf der Bühne ließen sich unter anderem Fritz Schopps, Hätzblatt, Ne Knallkopp und Funken & Kids blicken. Auch das Prinzenpaar Dirk I. und Niersia Martina, Dröpkes und Martin Schopps waren in Neuwerk mit von der Partie.

Rolf Gaden ist schon seit einigen Jahren aktives Mitglied der KG Uehllöeker, 2013 waren er und seine Frau Dagmar Gaden das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach. Für die Kostümsitzung wünscht er sich in erster Linie, dass bei dem Programm, das er mitgestaltet hat, alles glattläuft. „Das Programm kann immer nur so gut sein, wie das Publikum mitmacht. Aber darüber mache ich mir bei den Neuwerkern eigentlich keine Sorgen, sie sind, was das angeht, sehr besonders“, so Gaden. „Damit meine ich, dass sie Party machen können, wenn eine Band auf der Bühne steht, bei einem Komödianten lachen können, aber bei Rednern auch aufmerksam zuhören können.“

Nach dem etwa fünfstündigen Programm ging es für die Besucher noch an die Sektbar, an der es einen eigenen DJ gab, und wo noch bis in die Morgenstunden weitergefeiert werden konnte.

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