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Mönchengladbach: Banner, rote Nasen und das erste Lied der Session

Karneval in Mönchengladbach : Banner, rote Nasen und das erste Lied der Session

Mut machen – das wollen die Karnevalisten auch in Corona-Zeiten. Mit Bannern, roten Nasen und einem jecken Lied – dem ersten der Session – wollen sie den Mönchengladbachern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Die Mutmacher Wenn schon harte Pandemie-Zeiten herrschen und der Karneval nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, dann braucht es Mut. Das zumindest hat sich die Hardter Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen gedacht – immerhin lautet ihr Schlachtruf, der älteste von ganz Mönchengladbach: „Maar Moot“, was so viel bedeutet wie „nur Mut, hab Mut“. Die KG Spönnradsbeen sieht ihn gerade jetzt als Verpflichtung. Deshalb hat der Vorstand der Hardter Jecken am 11.11. an der belebten Kreuzung Vortserstraße/ Hardter Landstraße ein Banner mit der Aufschrift „Et wird och werr ens joot, Maar Moot“ aufzustellen – „Es wird auch wieder mal gut“. Damit grüßen sie alle Karnevalisten und auch andere Vereine, die wegen Corona in einer schwierigen Situation stecken. 

Der Gute-Laune-Bringer Was eine rote Nase doch alles vollbringen kann: Dieser jecke Postbote war am Elften im Elften unter anderem auf der Pongser Heide in Rheydt unterwegs und verteilte so auch der RP-Leserin und leidenschaftlichen Karnevalistin Waltraud Aretz die Post. „Ich möchte die Menschen zum Lächeln anregen“, sagte er zur Erklärung. „Es ist ihm gelungen“, sagt Waltraud Aretz und bedankte sich mit einem Foto bei dem Gute-Laune-Verteiler.

Die Hoffnungs-Singer Das Prinzenpaar Axel I. und Niersius Thorsten haben ihr erstes Lied dieser Session, die da Motto hat „Krisenfest im Narrennest“, veröffentlicht. Sie singen dabei auf die  Melodie des Tote-Hosen-Hits „An Tagen wie diesen“. Der Text stammt von Jennifer Hüpkes.

Der Text zum Mitsingen:

Seit vielen Wochen

hoffen wir,

dass der Spuk vorbei geht,

wir tun alles dafür.

Halten viel Abstand,

passen auf uns auf.

Dem blöden Virus geht so die Puste aus!

Tragen ständig Masken,

um uns zu schützen –

was macht das schon?!

Nehmen sehr viel Rücksicht.

Es geht halt alles

nur mit Geduld.

Großes Gedränge

und zu viel Enge

sind im Moment der völlig falsche Weg.

Entlang der Jecken,

auf uns’ren Strecken,

auch in den Sälen – wird leider nicht jebützt.

Woll’n trotzdem lachen,

Spaß mit euch machen

und fröhlich sein.

Schau wie alle warten,

um mit uns zu starten

hier am Niederrhein.

Refrain:

In Zeiten wie diesen

braucht es Zwischenmenschlichkeit!

In Zeiten von Krisen

geht es um Gemeinsamkeit.


Seid mit uns dazu bereit.

So eine Krise

dauert nicht ewig,

wir steh’n es durch in uns’rem Narrennest.

Komm wir feiern,

auch mit Abstand,

stehen fest zusammen und geben auf uns acht!

Wir singen gemeinsam

uns’re Lieder,

stimmt mit uns ein.

Wir stehen zusammen,

dürfen heut’ nochmal

hier bei euch sein.

In Zeiten wie diesen

braucht es Zwischenmenschlichkeit!

In Zeiten von Krisen

geht es um Gemeinsamkeit!

Zusammen was erreichen – das ist unsere Pflicht.

Mit Rücksicht und Verständnis

ist ein Ende in Sicht.

ein Ende in Sicht – ein Ende in Sicht – ein Ende in Sicht

In Zeiten wie diesen

braucht es Zwischenmenschlichkeit!

In Zeiten von Krisen

geht es um Gemeinsamkeit!

Zusammen was erreichen – das ist unsere Pflicht.

Mit Rücksicht und Verständnis

ist ein Ende in Sicht.

Mit Rücksicht und Verständnis

ist ein Ende in Sicht!

ein Ende in Sicht ...