Mönchengladbach: Auszeichnung„Joldenes Spönnrad“ für die Dröpkes

Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen : „Joldenes Spönnrad“ für die Dröpkes

Die Mönchengladbacher Band wurde von der Hardter Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen ausgezeichnet.

Das „Joldene Spönnrad“ ist eine der begehrtesten Auszeichnungen im Mönchengladbacher Karneval. Seit Samstagabend gibt es nun einen weiteren, den inzwischen 46. Preisträger, den die Hardter Karnevalsgesellschaft Spönnradsbeen mit dieser Auszeichnung bedachte: die Mönchengladbach Band „Dröpkes“. Die Musiker erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Reiner Schmitz, des Präsidenten Heino Lambertz und von Angelika Rohme, Spinnerin der Webergarde, die närrische Auszeichnung.

Vorher ging Martina Höfer vom Damenelferrat der Gesellschaft als Laudatorin auf 23 Jahre Dröpkes ein. So erfuhren die Gäste im ausverkauften Saal des Hardter Jugendheims, dass sich die Gruppe 1996 als „Dahler Dröpkes“ gegründet hat, und das auch nur für einen Auftritt zur Sessionseröffnung in ihrer Heimatstadt. Martina Höfer: „Die Resonanz war gigantisch, und so beschlossen sie, das Programm auszubauen und sich dem närrischen Treiben zu widmen.“

Aus dem ersten Quartett wurde im Verlauf von 23 Jahren das heute neunköpfige Ensemble der Dröpkes. Die Band tourt in der Karnevalszeit durch ganz Nordrhein-Westfalen, Belgien und durch die Niederlande und ist auch außerhalb der Session sehr aktiv auf verschiedenen Veranstaltungen. Ihr Programm setzt sich zusammen aus kölschen Liedern, Schlagern, aber auch aus rockigen Stücken. Mit ihren Eigenkompositionen „Et kütt wie et kütt“ und „Kumm Mädche danz“ gewannen sie zwei Mal die närrische Hitparade bei „Radio 90,1“. Für ihre Heimatstadt veröffentlichte die Band den Song „Mönchengladbach – meine Stadt am Niederrhein“.

Das Joldene Spönnrad ist eine Auszeichnung, die nicht nur ausschließlich an Künstler und Gruppen geht, die sich im rheinischen Karneval verdient gemacht haben, sondern vielmehr zählt für die Hardter Karnevalisten das Engagement der Künstler im sozialen Bereich. Marion Zaum, die Regisseurin der Gesellschaft, ist nicht nur für das Programm der Hardter Veranstaltungen verantwortlich, sondern sie ist auch ständig auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für das „Spönnrad“. „Wichtig für uns ist der karitative Hintergrund und auch das Umfeld der zu Ehrenden“, erklärt Marion Zaum. „Die Dröpkes passen zu uns, weil sie in der Tat sehr freundschaftlich, ja fast familiär, miteinander umgehen. Und wir haben sie schon bei einigen unserer Veranstaltungen kennenlernen dürfen.“

Der erste Ehrenträger des Joldenen Spönnrads war 1972 Karl Berbuir aus Köln. Ihm folgten 1973 Toni Steingass, Jupp Schmitz 1974 und das Eilemann Trio im Jahr 1975. Aus der neueren Zeit sind De Räuber (2009), Dä Blötschkopp (2010), Volker Weininger (2017) und Achnes Kasulke (2018) Preisträger.

Am kommenden Samstag, 2. November, erwacht um 18.11 Uhr in Hardt der Hoppediz zum Leben. Während dieser Veranstaltung wird das neue Hardter Kinderprinzenpaar, Moritz Peters und Mia Busch, zu Prinz Moritz I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Mia Hardtensia XLVII. inthronisiert.

Mehr von RP ONLINE