Mönchengladbach Jungilligens neuer Vorsitzender der Gladbacher Jusos

Mönchengladbach · Die Jugendorganisation der SPD Mönchengladbach (Jusos) zeigte sich auf ihrer Mitgliederversammlung kämpferisch, entschlossen und selbstbewusst. Hauptgrund des Treffens war die Wahl eines neuen Vorsitzenden.

 Robert Peters (li.) und Johannes Jungilligens.

Robert Peters (li.) und Johannes Jungilligens.

Foto: Andreas Baum

Robert Peters, der die vergangenen zwei Jahre das Amt inne hatte, stand für die Kandidatur nicht mehr zur Verfügung. Anfang 2012 hatte er die Chance genutzt, sich im Landesvorstand einen Platz als beratendes Mitglied zu sichern und sich dann im September für den Vorstand zur Wahl gestellt. Seit dem 15. September ist er im Landesvorstand NRW aktiv.

"Mit der Option, im Landesvorstand tätig sein zu können, war für mich Anfang des Jahres klar, dass ich nicht beide Ämter parallel bekleiden kann", so Peters. Um für einen nahtlosen Übergang zu sorgen, wurde aus dem Kreis der beiden Stellvertreter Josephine Gauselmann und Johannes Jungilligens Letzterer vom Vorstand einstimmig zum Nachfolger nominiert. Da er bis 15 Minuten nach Sitzungsbeginn auch einziger Kandidat blieb, war das ebenfalls einstimmige Wahlergebnis (bei einer Enthaltung) zu erwarten gewesen. Bereits bei seiner Vorstellung vor dem Wahlgang bezeichnete sich Johannes Jungilligens "als Kind des Wahlkampfs".

"Kind des Wahlkampfs"

Jungilligens trat am 1. Juni 2009 in die sozialdemokratische Partei ein, im Superwahljahr von Kommunal-, Bundestags- und Europawahl. Schon 2010 war er dann im Vorstand des Ortsverbands Rheindahlen-Holt tätig. Anfang Januar 2012 folgte die Stellvertreter-Funktion des Juso-Vorsitzenden.

Der 22 Jahre alte Psychologie-Student fand, so betonte er, in der SPD die größte Übereinstimmung zu seinem eigenen Wertekatalog. Als neuer Juso-Vorsitzender möchte er sich inhaltlich vor allem den Themen Bildung und Netzpolitik widmen. Organisatorisch ist Jungilligens die Einbindung der neuen Mitglieder besonders wichtig. "Wir müssen sie gut integrieren und fördern." Als Vorteil sieht er, dass es über Robert Peters nun eine direkte Verbindung zum Landesverband gebe. "Das hilft, uns in NRW noch besser positionieren zu können."

(RP/rl)