1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Immobilienpreise sind 2014 zum Teil gesunken

Mönchengladbach : Immobilienpreise sind 2014 zum Teil gesunken

Die Preisanstiege auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt sind gestoppt, im Speckgürtel rund um die Landeshauptstadt allerdings nicht - mit Ausnahme wiederum von Mönchengladbach, wo die Preise zum Teil sogar sinken. Auf diesen durchaus überraschenden Nenner lässt sich der Immobilienpreisspiegel 2015 des Rings Deutscher Makler (RDM) Düsseldorf bringen.

Generell gilt: Die Nachfrage nach Wohnraum ist in Düsseldorf sowie im Umland ungebrochen hoch. Aber die Zeit der Preis- und Mietsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich ist vorbei. Zum einen, so der RDM, habe die Erhöhung der Bautätigkeit "Druck aus dem Kessel" genommen, ferner scheine in Düsseldorf das "Handlungskonzept für den Wohnungsmarkt" zu greifen. Doch in der Region gab es 2014 zum Teil größere Preissprünge zu verzeichnen. Beispiel Eigentumswohnungen: In Krefeld und Viersen erhöhten sich die Preise in den zurückliegenden zwölf Monaten um fünf bis 18 Prozent. Eine 14-prozentige Steigerung konnte in Mettmann festgestellt werden, moderate Anstiege bis maximal acht Prozent in Ratingen und Neuss. In Gladbach hingegen gingen die Wohnungskosten in einfachen Lagen um sieben Prozent (von 750 Euro pro Quadratmeter auf 700), in mittelguten Lagen um fünf Prozent zurück (von 1000 auf 950 Euro). Damit ist Gladbach in der Region eine Ausnahme. In guten Lagen stiegen die Preise jedoch auch in Gladbach um acht Prozent, in sehr guten blieben sie gleich.

Mit moderaten Anstiegen bei den Preisen für Einfamilienhäuser stach Gladbach 2014 nicht aus den Nachbarkommunen heraus, gebrauchte Reihenmittelhäuser waren in der Stadt 2014 um sieben Prozent günstiger als im Vorjahr. Dies hingegen ist durchaus wieder eine Entwicklung gegen den Gesamttrend. Dasselbe gilt für Renditeobjekte mit gewerblichem Anteil, die in Gladbach um fünf Prozent billiger wurden - in Viersen um zehn Prozent teurer. Die Nettokaltmieten blieben im Vergleich zum Vorjahr identisch, während sie in den meisten anderen Nachbarkommunen stiegen. Bei Läden bis 60 Quadratmeter fielen die zu erzielenden Preise sogar von 18 auf 15 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche.

(tler)