Polizei warnt eindringlich Immer mehr Fälle von Daten-Klau in Mönchengladbach

Mönchengladbach · Die Kriminalpolizei in Mönchengladbach beobachtet eine Häufung von sogenannten Phishing-Fällen, in denen Daten gestohlen werden, um Beute zu machen. Nicht selten handelt sich dabei um sehr viel Geld. Deshalb gibt es eine eindringliche Warnung.

 Schon wieder meldet die Polizei einen Phishing-Fall aus Mönchengladbach-Rheydt.

Schon wieder meldet die Polizei einen Phishing-Fall aus Mönchengladbach-Rheydt.

Foto: dpa/Silas Stein

Im Polizeipräsidium Mönchengladbach hatte sich am Mittwochmittag, 29. Februar, ein 59-jähriger Rheydter gemeldet, um Angaben zu einem Betrugsdelikt zu machen. Vorher war von seinem Konto mehrfach Geld abgebucht worden. Der Mann schilderte Beamten der Kriminalpolizei, dass er eine E-Mail erhalten habe, in der er aufgefordert wurde, sein Konto zu verifizieren. Kurz darauf habe sich ein Unbekannter am Telefon als Mitarbeiter seiner Hausbank vorgestellt. Der Täter forderte den Mann zur Herausgabe persönlicher Daten auf – vermeintlich, um dessen Konto zu verifizieren.

Stattdessen nutzte der Täter augenscheinlich die erlangten Daten, um Abbuchungen von dem Konto vorzunehmen, sodass dem Geschädigten ein Schaden von mehreren 1000 Euro entstand.

Ein ähnlicher Sachverhalt war der Polizei bereits einen Tag zuvor gemeldet worden: In diesem Fall war ein 79-jähriger Rheydter um mehrere 1000 Euro betrogen worden.

Die Kriminalpolizei beobachtet eine Häufung in diesem Deliktbereich und warnt eindringlich: „Seien Sie äußerst vorsichtig, an wen sie sensible Informationen weitergeben. Täter versenden häufig fingierte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, oder treten in sozialen Netzwerken als vermeintlich vertrauenswürdige Person auf. Ihr Ziel ist immer, den Empfänger zu veranlassen, persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter, Transaktionsnummern, Bankdaten usw. preiszugeben. Solche unrechtmäßig erworbenen Daten werden später für zahlreiche kriminelle Handlungen eingesetzt, die dem Opfer einen finanziellen Schaden bereiten.“

Informationen zu Phishing und anderen Formen des Onlinebetrugs unter: https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/cybercrime/

(gap)
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