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Mönchengladbach: Hugo-Junkers-Park: Rigolen sollen Staunässe verhindern

Mönchengladbach : Hugo-Junkers-Park: Rigolen sollen Staunässe verhindern

Darüber haben sich viele Rheydter geärgert: Immer, wenn es einmal heftiger geregnet hatte, bildeten sich anschließend Pfützen im Hugo-Junkers-Park. Jetzt lässt die Stadt die Ursache der Staunässe beheben.

Was die Bürger besonders auf die Palme gebracht hat: Dieser Park wurde für 1,5 Millionen Euro umgestaltet und erst Mitte 2013 nach zehnmonatiger Umbauphase wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Jetzt lässt die Stadt die Ursache der Staunässe beheben. Derzeit laufen entsprechende Arbeiten im Hugo-Junkers-Park.

Weil das Oberflächenwasser wegen tonhaltiger Bodenschicht an verschiedenen Stellen nicht versickern konnte, werden unterirdische Wasserkammern mit Kiesbetten, sogenannte Rigolen, angelegt, die bis zu 65 Kubikmeter Wasser aufnehmen können. "Diese Rigolen, die später nicht mehr zu sehen sein werden, sollen zukünftig bei Regen das Wasser speichern. Von dort versickert es allmählich in den Boden", erläutert Jürgen Essers, Leiter der Abteilung Grünflächen und Friedhöfe. Eine Fläche wird allerdings zukünftig nach Starkregenereignissen nach wie vor Wasserpfützen aufweisen. "Im Bereich der Baumgruppen neben dem Hauptweg können wir nicht ins Erdreich, da ansonsten die Wurzeln beschädigt werden", so Jürgen Essers weiter. "Außerdem werden wir keine Chance haben, wenn wie vor zwei Wochen etwa 45 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel fallen."

Die Sanierungsarbeiten dauern etwa eineinhalb Wochen. Die Kosten der Maßnahme werden mit rund 30 000 Euro angegeben.

(web)