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Mönchengladbach: Hochschule zieht Studenten aus Region an

Mönchengladbach : Hochschule zieht Studenten aus Region an

Fast ein Viertel der Studienanfänger an der Hochschule Niederrhein kommt aus Mönchengladbach und Krefeld.

Die Studienanfänger der Hochschule Niederrhein kommen überwiegend aus der unmittelbaren Region. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Dezernats Studierendenservice, die nun veröffentlicht worden ist.

Durch den doppelten Abiturjahrgang hat die Hochschule Niederrhein zum Stichtag 15. November insgesamt 13 601 Studierende, 2778 sind davon im ersten Hochschulsemester (erstes Studium an einer Hochschule).

Fast ein Viertel dieser Studienanfänger im ersten Hochschulsemester kommt dabei aus den beiden Hochschulstandorten Krefeld (12,3 Prozent) und Mönchengladbach (12,14 Prozent). Die unmittelbaren Nachbarn Viersen (10,32 Prozent), Düsseldorf (8,82 Prozent) und der Rhein-Kreis Neuss (8,62 Prozent) folgen auf den Plätzen drei bis fünf. Insgesamt kommen 93 Prozent der neuen Studierenden aus Nordrhein-Westfalen, knapp zwei Prozent sind aus Niedersachsen an den Niederrhein gekommen. Die restlichen fünf Prozent verteilen sich auf die weiteren 14 Bundesländer Deutschlands.

"Wir sind und bleiben eine Hochschule für die Region. Das zeigen unsere Zahlen eindeutig", sagt Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. Die Zahlen zeigen ebenfalls, dass vor allem der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen bekannt ist. Von den 331 Studierenden im ersten Hochschulsemester kommen 18,5 Prozent nicht aus Nordrhein-Westfalen, ein Wert, den kein anderer Fachbereich aufweisen kann.

Durch den doppelten Abiturjahrgang ist die Auslastung der Hochschule Niederrhein mit dem Wintersemester 2013/2014 erneut gestiegen. Die Auslastung zeigt das Verhältnis der Lehrnachfrage zum Lehrangebot. Lag sie im Wintersemester 2012/2013 noch bei 146 Prozent, ist sie nun auf 157 Prozent gestiegen.

"Dieser hohe Wert war aber durch den doppelten Abiturjahrgang zu erwarten. In den kommenden Jahren wird sich das wieder relativieren", erklärt Hochschul-Präsident von Grünberg.

(RP)