Mönchengladbach: Hephata-Jugendhilfe schwebt unter einer Zirkuskuppel

Mönchengladbach: Hephata-Jugendhilfe schwebt unter einer Zirkuskuppel

Kinder und Jugendliche zeigten Eltern und Freunden, was sie vier Tage lang in Workshops bei einem Zirkusprojekt gelernt haben.

Es ist soweit: Die Kinder der Hephata-Jugendhilfe dürfen ihren Eltern und Freunden zeigen, was sie in der kurzen Zeit von nur vier Tagen im Zirkusprojekt gelernt haben. Aufgeregt plappern sie oder laufen herum. Doch sie müssen sich noch etwas gedulden. Dieter Köllner, Geschäftsleiter der Hephata Jugendhilfe, begrüßt zunächst das Publikum und hat auch nochein besonderes Anliegen. "Das Projekt wäre nicht möglich gewesen ohne die Spenden der Unternehmen Kaas und Fels-Hüsges", sagt er. 4000 Euro kamen so zusammen. "Wir unterstützen die Stiftung seit Jahren. Es ist mir wichtig, dass die Projekte für Kinder sind. Statt für Weihnachtsgeschenke für die Kunden haben wir dieses Mal für dieses Projekt gesammelt", sagt Simone Fels-Brandes.

Dann kann es endlich losgehen, und mit der bekannten Zirkusmelodie ziehen vier Clowns in die Manege. Ein kleiner Junge im Ringelshirt stellt sich selbstbewusst vor das Mikrofon: "Ich bin der Zirkusdirektor!" Das will der Clown hinter ihm nicht gelten lassen und zieht ihm eins über. Auch die nächsten beiden streiten um das Amt und können über sich selbst lachen. Melina Feldmann vom Kölner Spielezirkus beendet den Streit und kündigt die nächste Nummer an. An der Leiter geht es für drei junge Akrobaten hoch hinaus. Sie lassen die Leiter aufrichten, obwohl sie noch drauf sind oder machen ein Dreieck und positionieren sich auf den Sprossen dazwischen.

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Die nächste Nummer ist wahrhaft diabolisch, denn das Diabolo hat es in sich. Das kann die neun Künstler nicht abhalten. Sie schwingen das Diabolo gekonnt zwischen den Schnüren oder lassen es in die Luft fliegen. Auch die kleinen Artisten zeigen in der Zwergenakrobatik, was sie können, machen Pyramiden wie die großen. Akrobatisch geht es auch in den nächsten Nummern zu - auf Rollen werden Teller jongliert. Zum Schluss heizen die Feuerkids ein. Hendrik Heubach vom Spielezirkus zündet die Fackel an und lässt die Flamme über die Arme der Kinder streichen. Als er die große Fackel zündet, wird es still! Einer nach dem anderen springt über das Feuer. "Ich fand es super. Das war richtig mutig. Das gibt den Kindern Selbstbewusstsein. Unsere Tochter war auch dabei", sagt Besucherin Silke Kaluza.

(eba)
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