Mönchengladbach: GroKo will Touristen-Webcams

Mönchengladbach : GroKo will Touristen-Webcams

Markante Stellen sollen mit Kameras ausgestattet werden. CDU und SPD sehen darin ein gutes Marketinginstrument.

Wer sich spontan mal an zentralen Orten in Düsseldorf umschauen will, muss sich dafür nicht zwangsläufig in den Stau Richtung Landeshauptstadt stellen. Ob es um den Weihnachtsmarkt am Jan-Wellem-Platz geht, das Riesenrad am Burgplatz oder das Rheinufer: Webcams liefern alle sechs Sekunden aktualisierte Live-Bilder über die städtische Homepage. Des Weiteren sind dort zehn weitere Kameras externer Anbieter verknüpft, die so unterschiedliche Stellen wie den Flughafen, den Landtag und den Blick vom Arag-Hochhaus am Mörsenbroicher Ei auf Stadt und A 52 zeigen.

Marktplätze - hier der Rheydter - werden im Beschlussentwurf von CDU und SPD explizit als mögliche Stellen für Webcams genannt. Foto: Titz

Ein solches Angebot soll es künftig auch in Gladbach geben, fordern CDU und SPD. In einem Beschlussentwurf für die kommende Ratssitzung heißt es, die Verwaltung möge im Zusammenspiel mit Kulturausschuss und MGMG die Installation von Webcams "als Marketinginstrument für touristisch bedeutsame Gebäude, Plätze und Flächen" prüfen. "Das städtische Marketing kann durch ein online live aufrufbares, attraktives Webcam-Portfolio gestärkt und Mönchengladbach in seiner Außendarstellung moderner und zeitgemäßer aufgestellt werden", heißt es in der Begründung.

Foto: Seybert Gerhard

In der Tat wurden Webcams in Gladbach bisher nur spärlich eingesetzt - beim Bau des Minto beispielsweise. Sollte die Prüfung positiv ausfallen, sollen die Bezirksvertretungen noch im ersten Halbjahr 2017 eine Liste mit Standortvorschlägen vorgelegt bekommen.

Foto: Seybert Gerhard

Ihre Meinung: Würden Sie Mönchengladbacher Webcams nutzen, und wenn ja, wo sollten welche stehen? Schreiben Sie uns an mg@rheinische-post.de, Stichwort "Webcams".

Auch Bahnhöfe und Vorplätze wollen CDU und SPD live im Netz zeigen. Ob das im Falle des Europaplatzes jedoch tourismusfördernd wäre, sei dahingestellt. Foto: Ilgner Detlef
(RP)
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