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Mönchengladbach: Gold für das Projekt Altenheim

Mönchengladbach : Gold für das Projekt Altenheim

Plichten als Beamter und Engagement im Ehrenamt: Heinz-Josef Claßen hat es stets verstanden, beide Bereiche voneinander profitieren zu lassen. "Vom ersten Tag als oberster Kleingärtner an war es mein Ziel, einen Teil der Kleingärten für die Bürger zu öffnen. Früher waren sie alle abgeschlossen", erzählt er. Und dann ist da auch sein "Projekt Altenheim": In Windberg gibt es eine Kooperation zwischen dem städtischen Altenheim Marienburger Straße und der daneben liegenden Kleingartenanlage. Sie ist die älteste der Stadt - und heute barrierefrei, wird sie von den Senioren zum Spazierengehen genutzt. In einem "Altengarten" können sie sogar vom Rollstuhl aus die etwas höher angelegten Beete pflegen.

Ein Modell, das unter anderem bis ins englische Birmingham Beachtung fand. Und für das die Gladbacher Kleingärtner 2002 im bundesweiten Wettbewerb "Gärten und Städtebau" eine Goldmedaille aus der Hand von Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, erhielten. "Wir waren in Mönchengladbach da immer der Zeit voraus", sagt Claßen nicht ohne Stolz. Und freut sich, dass das Ansehen der Kleingärtner in dieser Stadt im Lauf der Jahre immer mehr gestiegen ist.

(oes)