Mönchengladbach: Gladbacher warten zehn Stunden an der A 5

Mönchengladbach : Gladbacher warten zehn Stunden an der A 5

Weil der Bus einer Reisegruppe erhebliche Mängel aufwies, zog die Polizei das Fahrzeug aus dem Verkehr. 51 Jugendliche, die auf dem Weg nach Lloret de Mar waren, mussten in einen Ersatzbus umsteigen.

Weil der Bus einer Reisegruppe aus Mönchengladbach erhebliche Mängel aufwies, verzögerte sich die Fahrt in den Urlaub um mehr als zehn Stunden. Wie die Polizei in Mannheim mitteilte, zog die Autobahnpolizei den Bus mit 51 Jugendlichen, die auf dem Weg nach Lloret de Mar waren, auf der A 5 aus dem Verkehr. Das Fahrzeug war den Beamten gegen 15.15 Uhr zwischen dem Kreuz Walldorf und der Anschlussstelle Kronau aufgrund seiner deutlichen Schräglage aufgefallen.

Der Reisebus wurde auf einem Parkplatz angehalten und kontrolliert. Dabei wurden gravierende technische Mängel festgestellt. Ein hinzugezogener TÜV-Prüfer bestätigte dies. Die Bremsen wirkten ungleich und wiesen nur noch eine unzureichende Bremsleistung auf. Außerdem war die Niveauregulierung defekt, wodurch die Schieflage bewirkt wurde. Schließlich war dann auch noch die Karosserie durchgerostet und gebrochen. Der Reisebus wurde zwangsstillgelegt. Das Erstaunliche an der Sache war, dass der Bus erst kurz zuvor bei einem technischen Überwachungsverein einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen worden war. Die Autobahnpolizei ermittelt nun wegen unterschiedlicher Verstöße sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Halter des verkehrsunsicheren Busses.

Da durch das Reiseunternehmen zunächst ein Ersatzbus besorgt werden musste, konnte die Gruppe ihre Reise erst in der Nacht gegen 1.30 Uhr fortsetzen.

(gap)