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Mönchengladbach: Gladbach sucht den härtesten Feuerwehrmann

Mönchengladbach : Gladbach sucht den härtesten Feuerwehrmann

In der Stadt wird ab dem 8. Juni wieder der härteste Feuerwehrmann (Toughest Firefighter alive) der Welt gesucht. Und das jetzt schon zum 20. Mal. Der viel zu früh verstorbene Mönchengladbacher Berufsfeuerwehrmann Armin Taube hatte den Wettkampf 1988 initiiert. Damals wusste in Deutschland nur wenige, welchen harten Anforderungen die Teilnehmer stellen müssen. Die Veranstaltung, die in Amerika Zehntausende Zuschauer in die Innenstädte lockt und deren Gewinner wie Helden gefeiert werden, hat sich in den vergangenen 20 Jahren unter Federführung der Feuerwehr Mönchengladbach zu einer festen internationalen Wettkampfgröße aller Europäischen Feuerwehren entwickelt. Aus dem "Toughest Firefighter alive" (TFA) in Mönchengladbach entstanden europaweit sieben weitere TFA-Wettkämpfe - zunächst in Siegendorf in Österreich, dann in Tschechien, Ungarn, der Slowakei, in Polen, Holland und der Schweiz. Bei den internationalen Brandschutzmessen wird dieser Wettkampf vor zwanzigtausend Zuschauern ausgetragen und vom TFA-Team der Feuerwehr Mönchengladbach geplant, organisiert und durchgeführt. Ob Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften, alle Veranstaltungen laufen nur nach Absprache mit dem TFA-Team aus Mönchengladbach. Am 8. und 9. Juni gibt es das Live-Erlebnis wieder in der Heimatstadt. Knapp 200 Feuerwehrmänner und -frauen haben sich inzwischen angemeldet. Die Starterliste ist gespickt mit hochkarätigen Teilnehmern aus aller Welt. Sie kommen aus Norwegen, Estland, Polen, Tschechien, Großbritannien, Österreich und Deutschland und haben sich die begehrten Startplätze gesichert.

Bei dem Wettkampf müssen die Teilnehmer vier Stationen durchlaufen, die im Aufbau den Einsatzsituationen einer Feuerwehr sehr nahe kommen. Neben Schlauch ziehen, klettern, Leitern aufstellen oder Gewichte tragen müssen die Teilnehmer, außerdem mindestens 15 Stockwerke im Elisabeth-Krankenhaus hinauflaufen - natürlich in kompletter Schutzausrüstung. Besucher dürfen zuschauen und anfeuern. Die Wettkämpfe beginnen am Freitag, 8. Juni, um 13 Uhr auf dem Gelände des Elisabeth-Krankenhauses an der Hubertusstraße. Am Samstag, 9. Juni, geht es ab 9 Uhr weiter. An diesem Tag ist auch das große Familienfest, für das ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammengestellt wurde. Dazu gehört auch - erstmalig in diesem Jahr - ein Kinder-TFA. Zusätzlich gibt es Hüpfburgen und Spielgeräte, die auf das Thema Feuerwehr zugeschnitten sind. Für die "großen" Besucher ist eine Ausstellung verschiedener Feuerwehrfahrzeuge geplant.

(gap)