Mönchengladbach: Gasunglück: Ursache unklar

Mönchengladbach: Gasunglück: Ursache unklar

Nach dem Großalarm, der durch eine Kohlendioxid-Wolke aus einem Lackdepot in Güdderath ausgelöst wurde, hat sich der Geschäftsführer bei Anwohnern entschuldigt. Ein Sachverständiger vom nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Jürgen David war geschockt, als ihn um 8 Uhr der Anruf erreichte: "Gasunglück auf unserem Firmengelände." Bei der Dyrup GmbH am Klosterhofweg in Güdderath war eine Kohlendioxid-Wolke entwichen. Von der Mosel fuhr der Geschäftsführer der deutschen Niederlassung aus seinem Kurzurlaub direkt nach Mönchengladbach und kam am abgesperrten Unglücksort an. "Unsere Firma ist der Auslöser für über 100 Verletzte. Wir sind schuld", sagte David sichtlich mitgenommen. "Wir wollen uns bei allen Anwohnern persönlich entschuldigen." Noch am Nachmittag, als die Anwohner wieder in ihre Häuser zurück durften, machte sich ein Teil der 65 Mitarbeiter, die Dyrup an diesem Standort beschäftigt, auf durch Güdderath und klingelte an Haustüren.

(RP)
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