Mönchengladbach: Gardeur bringt sein Hosenatelier auf die Straße

Mönchengladbach : Gardeur bringt sein Hosenatelier auf die Straße

Gardeur verlässt die Produktionsräume an der Alsstraße. Natürlich nicht für immer. Für einen Tag verlegt der Hosenhersteller seine Produktion auf die Hindenburgstraße, genauer: vor Sinn-Leffers. Und zwar am 27. April, wenn das Gladbacher Citymanagement zum verkaufsoffenen Sonntag und gleichzeitig zum Frühlingsfest einlädt.

Die Passanten und Kunden sollen ab 13 Uhr live erleben können, wie eine Gardeur-Hose entsteht - von der Idee bis zum fertigen Produkt.

"Wir freuen uns ganz besonders, dass das Unternehmen eine so tolle Aktion anbietet", sagt Stefan Wimmers, Chef des Citymanagements. Er ist sicher, dass die Hosenproduktion auf der Straße die Menschen faszinieren wird. "Ich finde es außerdem toll, dass Gardeur wieder Bodenständigkeit beweist - und Heimatverbundenheit."

Wimmers treibt die Idee um, häufiger "auf die Straße zu gehen". Er will nicht die Krefelder Straßenmodenschau kopieren, die dieses Jahr aus Kostengründen ausgesetzt wurde. "Aber den Marketing-Gedanken, die Kunden mehr auf der Straße anzusprechen, finde ich reizvoll." Und den Aufwand, den eine Outdoor-Hosenproduktion macht, nimmt er gern in Kauf: "In der Nacht zu Sonntag wird alles aufgebaut." Und nach dem verkaufsoffnen Sonntag geht alles wieder retour.

(isch)
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