Mönchengladbach: Flagge zeigen für Tibet

Mönchengladbach: Flagge zeigen für Tibet

Am Jahrestag des tibetischen Volksaufstands zeigten über 1 000 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland ihre Solidarität mit der unterdrückten Bevölkerung Tibets. Auch in Mönchengladbach war seit acht Uhr morgens die tibetische Flagge am Rathaus zu sehen.

Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Mönchengladbach, Hermann-Josef Krichel-Mäurer, holte am Nachmittag die Flagge vom Fahnenmast vor dem Rathaus herunter. Danach setzten sich in etwa 30 Demonstranten in Richtung Innenstadt in Bewegung, um sich mit einer Mahnwache für die Rechte der tibetischen Bevölkerung einzusetzen.

Viele trugen selbst Fahnen oder Transparente mit sich. Auch ein Zelt aus tibetischen Gebetstüchern wurde von den Demonstranten getragen. Unter dem Motto "Weil ich sage, was ich denke" setzten sich die Demonstranten besonders für die Meinungsfreiheit ein, die seit Jahren von den chinesischen Behörden unterdrückt wird.

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Ziel der Aktion war es nicht, für die Befreiung Tibets zu kämpfen, sondern die Rechte der Tibeter zu unterstützen. "Die Menschenrechte sind unteilbar", so Krichel-Mäurer, der sich auch im Namen des Oberbürgermeisters Norbert Bude für die Aktion stark machte.

(RP)