Unfall in Mönchengladbach: Feuerwehr schneidet Frau aus Altkleider-Container

Unfall in Mönchengladbach: Feuerwehr schneidet Frau aus Altkleider-Container

Eine junge Frau ist in Mönchengladbach in einem Altkleider-Container steckengeblieben. Sie hatte aus Versehen ihre Scheckkarte weggeworfen und dann versucht, sie wieder zu bekommen.

"Die Einwurfklappen sind extra gegen eine Entnahme von außen gesichert", erklärte Einsatzleiter Frank Gerhards. Deshalb habe sich die Frau auch nicht selbst befreien können. Mit hydraulischem Rettungsgerät öffnete die Feuerwehr den Container und holte die Frau aus ihrer Zwangslage. "Die 23-Jährige konnte mitsamt ihrer Scheckkarte unverletzt nach Hause entlassen werden."

2009 war es einem 39-jährigen Mann ähnlich ergangen. Er war kopfüber in einem Papiercontainer an der Gladbacher Straße in Rheindahlen steckengeblieben. Der Mann hatte zuvor aus Versehen seine Autoschlüssel mit dem Altpapier in den Container geworfen. Beim Versuch, sie herauszufischen, hatte er sich so verkeilt, dass er weder vor noch zurück kam. Da half auch das Ziehen und Drücken des herbeigeeilten Schwiegervater nichts. Erst die Feuerwehr konnte den 39-Jährigen befreien. Der Mann hatte sich bei dem Versuch, an seine Schlüssel zu kommen, Prellungen und Quetschungen zugezogen.

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Deshalb weist die Feuerwehr noch einmal auf die an den Container angebrachten Sicherheitshinweise hin. "Das Besteigen solcher Container kann, gerade bei Kindern, zu lebensgefährlichen Verletzungen führen", sagt Frank Gerhards.

(OTS)