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Mönchengladbach: Feuer und Unfall an der B 57

Mönchengladbach : Feuer und Unfall an der B 57

Nach einem Brand an der Aachener Straße musste eine 66-jährige Frau vom Rettungsdienst der Feuerwehr reanimiert werden. Auf dem Weg zum Einsatzort wurden zwei Polizisten verletzt.

An der B 57 sind am Mittwoch drei Menschen verletzt worden. Am frühen Abend brannte es in einem Einfamilienhaus, beinahe zeitgleich verunglückten zwei Polizisten.

Als die Feuerwehr am Mittwoch kurz vor 17 Uhr an dem Wohnhaus an der Aachener Straße eintraf, drang bereits dichter Qualm aus dem Briefkasten der Haustür. "Ob sich Menschen in dem Haus aufhielten, war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Deshalb wurden sofort zwei Feuerwehrtrupps unter Atemschutz ins Haus geschickt", sagt Einsatzleiter Marcus Bathe. Die Feuerwehrleute fanden im rückwärtigen Teil des Gebäudes eine leblose Frau, die sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht wurde. Die 66-jährige Frau hatte eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten. "Wir konnten sie erfolgreich reanimieren und dann ins Krankenhaus bringen", berichtet Bathe.

Autofahrer hatte getrunken

Der Brandherd hat sich vermutlich im Hausflur befunden. Dort stand auch ein Sauerstoffbeatmungsgerät. Ob ein technischer Defekt das Feuer auslöste, muss noch geklärt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. "Es war ein kleines Feuer, aber mit großer Wirkung", sagt Bathe. Dadurch, dass auch Kunststoffteile verbrannten, habe es eine enorme Rauchgasentwicklung gegeben.

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"Der Qualm ist vom Erdgeschoss bis unters Dach gezogen. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar", so der Einsatzleiter.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Aachener Straße auf dem Teilstück zwischen Engelsholt und Monschauer Straße gesperrt worden. Wegen des Feierabendverkehrs kam es bei schlechter Witterung zu erheblichen Verkehrsproblemen. Zwei Polizisten, die auf dem Weg zum Brandort mit dem Streifenwagen links über die Gegenfahrbahn an dem Rückstau vorbeifahren wollten, wurden bei einem Unfall verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 44-Jähriger weder das Blaulicht, noch das Martinshorn beachtet und war aus dem Stau ausgeschert, um zu wenden. Dabei kam es zur Kollision mit dem Streifenwagen. Durch den Aufprall wurde das Polizeiauto gegen ein weiteres Fahrzeug gedrückt. Die verletzten Beamten mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 44 Jahre alte Unfallfahrer stand nach Polizeiangaben unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen.

(RP)