Mönchengladbach: Ferrari mit leichter Verspätung

Mönchengladbach: Ferrari mit leichter Verspätung

In der Formel Eins kommt es auf Sekundenbruchteile an. Insofern verwunderte es schon etwas, dass der Ferrari 599 GTB mit Renate Zimmermanns und Oliver Burda an Bord gestern mit einer schlappen Dreiviertelstunde Verspätung vor der Santander-Zentrale eintrudelte.

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p class="text"> Andererseits wollten die Bürgermeisterin und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bank auch keinen Grand Prix gewinnen, sondern etwas für den guten Zweck tun. Denn am Ende der Spritztour von Lüttich nach Gladbach übergab die Bank Zimmermanns fünf Schecks über je 599 Euro ­ passend zur Modellbezeichnung. Das Geld soll gemeinnützigen Zwecken in Gladbach zukommen.

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p class="text">"The flame on the road” ("Die Flamme auf Reisen”) ­ unter diesem Motto startete Santander am 24. Februar am Sitz der Hauptverwaltung in Madrid erstmals eine Art Staffel-Fahrt mit Ziel Bahrain, wo am 14. März die neue Formel-Eins-Saison beginnt. "Das soll schnell Tradition werden”, sagte Unternehmenssprecherin Anke Wolff, die die Einfahrt des roten Renners moderierte.

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p class="text">Bei der Stafette fahren jeweils zwei Fahrer rund 100 Kilometer lange Teilstücke. Boxen-Stopps sind an Orten vorgesehen, mit denen die Bank, die dieses Jahr erstmals zu den Ferrari-Großsponsoren zählt, eng verbunden ist ­ Mönchengladbach war dabei die einzige Station in Deutschland. Mit auf Tour sind stets die Replik eines brandneuen Ferrari-Rennwagens (nur der Motor fehlt) und ein Glückwunschbuch, das in Bahrain an die Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa übergeben werden soll.

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p class="text">In diesem verewigte sich gestern Mittag auch Renate Zimmermanns, die den Boliden von Lüttich bis Aachen lenkte, bevor sie das Steuer an Burda übergab. "Das war ein tolles Gefühl, der Wagen fährt sich viel leichter als ein Porsche”, sagte die PS-erprobte Politikerin. Da standen Hans-Willi Bonsels, Geschäftsführer von Bonsels + Weitz, und Markus Hamacher vom Autozentrum West bereits in den Startlöchern: Sie waren für die nächste Etappe nach Bonn auserkoren worden.

Und was es mit der Verspätung auf sich hatte? "Das Navigationsgerät hat uns in eine Baustelle geführt”, gab Burda schmunzelnd zu.

(RP)