Mönchengladbach: Sechste Babymesse im Krankenhaus Neuwerk

Messe im Krankenhaus Neuwerk : Aussteller präsentieren Angebote rund ums Baby

Im Krankenhaus Neuwerk fand am Samstag zum sechsten Mal die Babymesse Mönchengladbach statt. Stände und Vorträge waren sehr gut besucht.

Das Foyer sowie die dritte Etage des Neuwerker Krankenhauses waren voller gutgelaunter Besucher. Kinder wie Erwachsene lachten, besuchten die Informationsstände und Vorträge oder machten Fotos mit Borussia-Maskottchen Jünter, der ebenfalls vor Ort war. Durch das Foyer fuhr der kleine Roborter Pepper, der den Besuchern bei Fragen mit Informationen zur Seite stand. Auffällig viele Schwangere waren am Samstag im Krankenhaus – zur sechsten Babymesse Mönchengladbachs.

„Ziel der Messe ist es, werdende Eltern über diese aufregende Zeit aufzuklären, ihnen Marken und Produkte vorzustellen. Natürlich möchten wir auch unsere Leistungen präsentieren und uns als Krankenhaus mit unseren Werten vorstellen“, sagte die Pressesprecherin des Neuwerker Krankenhauses, Angela Pontzen. Das Gebäude war voll mit Ausstellern, die den zukünftigen Eltern bei Fragen weiterhalfen und ihre Ware präsentierten. Auch Vorträge, zum Beispiel zu Themen wie dem Stillen, Hypno-Birthing oder Schmerzlinderung, wurden gehalten. Zudem konnten sich Besucher zum Babybauch-Gipsen und -Fotografieren anmelden oder lernen, wie man ein Tragetuch richtig bindet.

Besonders gut besucht waren die Kreißsaalführungen, die halbstündig angeboten wurden. „Bei dieser Führung können wir noch einmal zeigen, was für uns wichtig ist“, sagte die leitende Hebamme Kerstin Kuttner. „Den Gästen wird erklärt, welche Möglichkeiten der Geburt sie haben, wie sie sich vorbereiten können, welche Geburtsmechanismen es gibt. Außerdem sehen sie bereits im Vorfeld das Equipment, wie beispielsweise die Wanne.“

Auch der Vortrag zum Hypno-Birthing, welcher für großes Interesse sorgte, wurde von Kuttner gehalten. „Das Hypno-Birthing ist eine andere Art der Geburtsvorbereitung, die bereits in der 20. Schwangerschaftswoche beginnt. In kleinen Gruppen finden einige Treffen statt, in denen es erlernt wird“, erklärte die Hebamme. „Bei der Geburt wird man dann nicht von einer außenstehenden Person in Hypnose versetzt, sondern man soll es durch Tiefenentspannung, Visualisierung und Aufklärung selbst erreichen. Wichtig ist, dass der Partner bei der Geburt dabei ist, um die Frau, falls sie aus der Hypnose fällt, wieder dahin zurückbringen zu können. Das Ziel des Hypno-Birthings ist es, den Angst-Spannungs-Kreislauf zu durchbrechen und dadurch, dass sich auf etwas anderes konzentriert wird, weniger Schmerzen zu haben.“

Chefarzt Ralf Dürselen zeigte sich begeistert von der Babymesse: „Normalerweise verbindet man Krankenhäuser mit etwas Negativem. Heute kommen so viele gesunde junge Menschen freiwillig und gerne zu uns“, sagte Dürselen. Sein persönliches Highlight am Samstag war  Pepper. „Der ist innovativ. Auch wir als Krankenhaus Neuwerk möchten gerne digitaler und moderner werden. Aber auch wenn so etwas Spaß macht, kann der Mensch bei unserer Arbeit niemals ersetzt werden. Unser Team arbeitet sehr eng zusammen, Geburtshilfe ist Teamarbeit“, sagte Dürselen.

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