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Mönchengladbach: Kiko dankt Brieffreunden mit Musik

Grüße aus dem Theater : Kobold Kiko dankt Brieffreunden und zeigt Videoclips

Das doofe Coronavirus. Kiko hätte sich in den vergangenen Wochen schwer gelangweilt, wenn er nicht so viel Post von Kindern bekommen hätte. In einem Video will der Kobold jetzt erklären, wie ein Instrument als Spinnenschreck eingesetzt werden kann.

Damit hatte selbst Kobold Kiko (Paula Emmrich) nicht gerechnet. Kaum hatte er im März darum gebeten, ihm zu schreiben, weil ihm durch das doofe Coronavirus und die fehlenden Kinderkonzerte soooo langweilig ist, hat er täglich ganz viel Post von kleinen Musikfreundinnen und -freunden bekommen. Sogar die kleinen Patienten der Kinderstation eines Krankenhauses haben ihm Post geschickt. Neben vielen Tipps, was er gegen seine Langeweile tun kann, waren in den Umschlägen auch zahlreiche Bilder, Bastelarbeiten und selbst erfundene Rätsel für den Kobold. Selbstverständlich hat Kiko jeden Brief persönlich beantwortet und freut sich jetzt sehr über seine neuen Brieffreundschaften.

Weil aber leider nicht alle kleinen Briefschreiber daran gedacht haben, ihre Adresse anzugeben, möchte der Kobold allen auch noch über die Zeitung danken.

Nun hofft Kiko darauf, dass er bald alle seine großen und kleinen Freunde wieder live im Theatersaal begrüßen und mit ihnen viel Musik der Niederrheinischen Sinfoniker erleben kann.

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Schon seit November müssen Andreas Fellner und Kobold Kiko auf ihre fröhlichen Konzerte mit ganz vielen kleinen und großen Musikfreunden verzichten. Und da ihm zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen ist, ist der Dirigent übergangsweise zu Kiko in den Orchestergraben gezogen. Ganz gemütlich haben sie es dort mit reichlich Lesestoff, Spielen und sogar einer Lichterkette. Aber plötzlich horchen sie auf. Waren da nicht ganz tiefe Klänge? Sie gehen hinauf auf die Theaterbühne, entdecken einen rätselhaften Kleiderschrank, klettern hinein – und finden sich wie von Zauberhand im Chorsaal des Theaters wieder. Dort sitzt Hoshimi Plener mit ihrem riesigen Kontrafagott. Natürlich möchte Kiko gleich so allerlei über diesen Orchesterriesen wissen.

Dies alles, und warum das Instrument sogar als Spinnenschreck einsetzbar ist, können alle Musikfreunde im ersten Videoclip „Kikos fröhliche Instrumentenkunde“ erfahren.

Zu sehen ist der Videoclip ab Muttertag, 9. Mai, um 10.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Theaters.

(RP)