Mönchengladbach wird dunkler Das lässt sich mit unbeleuchteten Denkmälern an Stromkosten sparen

Mönchengladbach · Ab September bleiben Wahrzeichen und Denkmäler in der Stadt dunkel, nicht nur in der City, auch in den Stadtteilen. Wie viel Energie das spart und was das im Vergleich zur Durchschnittsfamilie bedeutet.

 Auch die evangelische Hauptkirche in Rheydt wird ab September nicht mehr beleuchtet.

Auch die evangelische Hauptkirche in Rheydt wird ab September nicht mehr beleuchtet.

Foto: Rick, Markus (rick)/Markus Rick (rick)

Ab September wird eine Reihe Denkmäler und Wahrzeichen der Stadt nachts nicht mehr beleuchtet werden. Darauf hat sich der Energiekrisenstab der Stadt in dieser Woche verständigt. Aber was bringt das eigentlich? Und um welche Bauwerke genau handelt es sich dabei? Abgeschaltet wird den Angaben eines Stadtsprechers zufolge die Beleuchtung am Rathaus Abtei, am Münster, an der Citykirche Alter Markt, am Dicken Turm in der Altstadt, an der evangelischen Hauptkirche in Rheydt, am Haus Erholung und an der Kaiser-Friedrich-Halle. Aber auch in den Stadtteilen wird es dunkler: Die evangelische Kirche Martin-Luther-Platz in Odenkirchen, die Kirche St. Helena in Rheindahlen und die Kirche St. Nikolaus in Hardt werden auch nicht mehr angestrahlt. Den Angaben eines Stadtsprechers zufolge werden dadurch 50.000 Kilowattstunden elektrischer Strom im Jahr eingespart, was nach derzeitigen Preisen eine Einsparungen von rund 13.500 Euro bedeute. Zum Vergleich: Dieser Stromverbrauch würde ausreichen, um gut 18 durchschnittliche Drei-Personen-Haushalte mit Elektrizität im Jahr zu versorgen.