Mönchengladbach: Ein Namensschild für die Ewigkeit

Mönchengladbach: Ein Namensschild für die Ewigkeit

Prinz Guido II. und Niersia Verena enthüllten gestern die Prinzenpaarsäule.

Im Sommer waren Prinz Guido II. und Niersia Verena, die damals noch kein Prinzenpaar waren, unterwegs zu einem Pressetermin. "Wir waren zu früh dran und hatten noch etwas Zeit. Da sind wir zur Prinzenpaarsäule gegangen und dachten uns: Da werden unsere Namen in einigen Monaten auch dran stehen", erinnert sich der Prinz. Tja, wie die Zeit vergeht. Die Monate sind vorbei, und gestern war es so weit. Der Verein Altes Zeughaus, dem die Prinzenpaarsäule am Fuße des Abteiberges gehört, hatte eingeladen, um die Tafel mit den Namen zu enthüllen. "Ich bin total überwältigt, dass wir jetzt hier als Prinzenpaar stehen", sagte Niersia Verena sichtlich bewegt.

"Man muss sich ein wenig verneigen, um die Namen lesen zu können, aber in dieser Höhe kann kein Hund dagegen pinkeln", scherzte Dietmar Wirt, der Vorsitzende des Alten Zeughauses. Erbaut worden ist die Säule 1985 nach einem Entwurf des Architekten Eberhard Corcilius und des Kunstschmieds Franz Köster. Beschädigt worden sei die Säule bislang noch nie.

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Zu den Gratulanten des Prinzenpaars gehörte unter anderem das Kinderprinzenpaar. "Wenn ich die Namen so lese, erinnere ich mich, wie ich als kleiner Junge im Drachenkostüm beim Veilchendienstagszug stand", sagte Prinz Yannick II.. Und Prinzessin Annika I. erklärte, dass es schön sei, dass die Säule auch außerhalb der Session an die Prinzenpaare erinnert. Chefkarnevalist Bernd Gothe versprach, sich dafür einzusetzen, dass es eine solche Säule künftig auch für die Kinderprinzenpaare geben wird. Die müsse dann aber modern gestaltet sein.

Auf der Säule des Prinzenpaars ist noch ein bisschen Platz für weitere Namen. Auch um die Zukunft dieser Säule wird es also Zeit, sich in den kommenden Jahren allmählich Gedanken zu machen.

(RP)