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Mönchengladbach: Die Comedy-Höhepunkte 2010

Mönchengladbach : Die Comedy-Höhepunkte 2010

Es darf gelacht werden. In diesem Jahr präsentiert sich Mönchengladbach als eine Hochburg der Comedy- und Kabarettszene. Die Größen der Branche geben sich in den nächsten Monaten auf Gladbachs Bühnen die Klinke in die Hand.

Und es geht gleich richtig los. Am 24. Januar gibt sich Helge Schneider in der Kaiser-Friedrich-Halle die Ehre und stärkt die Lachmuskeln im Kampf gegen die Winterdepression. Sicher auch mit dem ein oder anderen musikalisch begleiteten Programmpunkt. Da steht Bodo Wartke vier Tage zuvor mit seinem Klavierkabarett nicht zurück. Der ehemalige Physikstudent tritt auf der Paradebühne der Komiker in Mönchengladbach auf - dem "roten Krokodil" des Kunstwerks in Wickrath.

Dort sind im Februar auch Doktor Stratmann und René Marik zu sehen. Der Hildesheimer gilt in der Branche noch immer als Geheimtipp, obwohl er eigentlich stets vor ausverkauften Hallen seine Puppen spielen lässt. In einer modernen Version des Kasperle-Theaters bringt er Eisbär Kalle, Herrn Falkenhorst - seines Zeichens Frosch - und viele andere auf unverwechselbare Weise zur Geltung.

Höhepunkt des Comedy-Jahres wird der März. Gleich vier bekannte Kabarettisten begeben sich auf die Bühne im Kunstwerk. Während Olaf Schubert und Urban Priol in der zweiten Monatshälfte noch eher als zahm einzustufen sind, wird sich Ingo Appelt am 4. März wohl kaum zurückhalten. Da müssen dem Nachwuchs schon einmal die Ohren zugehalten werden. Wer mit diesem Humor wenig anfangen kann und sich in seiner Freizeit lieber in die Sphären des politischen Kabaretts begibt, ist tags zuvor richtig. Da wird der gebürtige Gladbacher Volker Pispers einmal mehr die Polit-Prominenz des Landes und vielleicht sogar die darüber hinaus aufs Korn nehmen.

Der Sommerfahrplan gestaltet sich bisher noch nicht ganz so gut gefüllt. Doch auch ohne zu bekämpfende Winterdepressionen locken die Comedians wieder. Guido Cantz, frisch berufener Nachfolger von Frank Elstner bei "Verstehen Sie Spaß?" folgen Horst Schroth, Paul Panzer und Mirja Boes. Allesamt werden sie - wie sollte es anders sein - im Kunstwerk auf der Bühne stehen.

Doch dann werden die Lachsüchtigen einmal vom roten Krokodil weggeführt. Und zwar in den Hockeypark. Dort erwarten sie Sonnenbrille, solariumsgebräunte Haut, eine ausladende Frisur und Ruhrgebietsdialekt vom Feinsten. Kurz: Atze Schröder. Am 28. August will der Brachialkomiker den Spätsommerabend dazu nutzen, um dem Publikum einzuheizen.

Zum Jahresausklang entfernt sich das Programm wieder von Humor der Kategorie Atze - und auch dem Hockeypark. Zurück im Kunstwerk können sich die Zuschauer bei Dr. Eckart von Hirschhausen, Richard Rogler und Hagen Rether auf geistreiche wie künstlerische Aspekte gefasst machen.

Karten für die Veranstaltungen gibt es hier.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Comedy-Elite in Mönchengladbach