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Mönchengladbach: Die besten Amateur-Filme des Jahres

Mönchengladbach : Die besten Amateur-Filme des Jahres

Zum fünften Mal zeigt der Filmklub "Objektiv" mit Goldmedaillen ausgezeichnete Filme deutscher Filmautoren bei einem Festival. Vier Spitzenfilme dieses Wettbewerbs-Jahrgangs sind am 30. November im Carl-Orff-Saal zu sehen.

Was 1987 mit dem Festival "Fernweh" in Gladbach begonnen hatte, daran knüpft auch das nationale Einladungsfestival "2014: Die Besten" an: Am dafür schon traditionellen ersten Adventssonntag (30. November) werden vier bei den diesjährigen Deutschen Amateur-Filmfestspielen (DAFF) mit Gold ausgezeichnete, hochkarätige Amateurfilme im Carl-Orff-Saal der Musikschule vorgeführt. "Das filminteressierte Publikum kann im Allgemeinen nicht zu großen Festivals fahren, also haben wir die Fahrtrichtung umgedreht und holen nun die besten Filme nach Gladbach", erklärt Professor Gerhard Comelli, Leiter des ausrichtenden Filmklubs "Objektiv" und Initiator der Festivalsmatinee, die am 30. November um 10.30 Uhr beginnt.

Drei Sponsoren unterstützen das Projekt, die städtische Musikschule stellt als Kooperationspartner ihren Kammermusiksaal zur Verfügung - "der beste Kinoraum in der Stadt", meint Comelli - und CityVision (Thomas Manglitz) ist Medienpartner. Daher ist der Eintritt am ersten Advent auch bei der fünften Auflage des Goldmedaillenfestivals wieder frei. Und die Sponsoren - Stadtsparkasse, NE W und die IT-Gesellschaft PK Office - sorgen dafür, dass die Filmautoren für ein Wochenende in der Stadt untergebracht werden.

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Die Film-Autoren kämen immer gern nach Gladbach, berichtete Comelli. Das dürfte an der stets reibungslosen Organisation, der guten Atmosphäre im Carl-Orff-Saal und auch daran liegen, dass sie nach Vorführung ihrer preisgekrönten Kategorienfilme noch eine weitere Ehrung erhalten. "Wir überreichen jedem Autor als Erinnerungsgabe ein Windlicht mit dem Logo unseres Klubs", so Comelli, Leiter des Gladbacher Filmklubs "Objektiv". Das passt auch gut zur Adventszeit.

Sechs Experten aus dem Bund Deutscher Film-Autoren (BDFA) bat Professor Comelli um Empfehlungen für das Einladungsfestival, dessen Schirmherrschaft Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners von seinem Vorgänger Norbert Bude übernommen hat. Der OB wird auch den ersten der preisgekrönten Filme beim Festival als Filmpate würdigen und seinen Autor, den Passauer Kriminalbeamten Anton Wallner (53), ehren. Wallner hat den 20 Minuten dauernden Naturfilm "Ein Paradies, das Namib heißt" über die im Westen Namibias gelegene Wüste gedreht.

15 Minuten dauert der Tierfilm "Im Revier des Feuersalamanders" von Frank Lauter aus Schwäbisch Hall. Daran schließt sich der 20 Minuten lange Reisefilm "Altiplano" über die rund 4000 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Hochebene der bolivianischen Anden an. Gedreht hat den Film das Ehepaar Toni und Ilke Ackstaller aus Ebersberg. Den längsten Beitrag zeigt Robert Becker aus Dreieich mit dem 30 Minuten langen Dokumentarfilm "Alexander Lacey, Dompteur", in dem Becker den ehemaligen Dompteur des Zirkus Charles Knie sehr persönlich über seine Arbeit mit Raubkatzen berichten lässt.

Für den musikalischen Rahmen der Matinee am Sonntag, 30. November, 10.30 Uhr, wird die von Angelika Euler geleitete Querflötengruppe "Pink Flute" der städtischen Musikschule sorgen.

(RP)