Mönchengladbach: DHL/Primark schaffen 300 neue Jobs im Regiopark

Mönchengladbach : DHL/Primark schaffen 300 neue Jobs im Regiopark

Das Logistikzentrum wird erweitert. Im ersten Schritt werden 100 Menschen neu eingestellt. Ab 2015 wird auch ausgebildet.

Die guten Nachrichten aus Güdderath reißen nicht ab: Zalando fährt Woche für Woche die Beschäftigtenzahl hoch, speziell Hartz-IV-Empfänger kommen in Lohn und Brot, am Eingang zum Regiopark nähert sich der Gewerbepark am Goerdshof der Fertigstellung. Und jetzt zieht DHL Supply Chain nach. Die Kontraktdienstleistungs-Sparte des Post-Konzerns erweitert ihr Logistikzentrum für den irischen Textilanbieter Primark und will gegenüber von Zalando bis 2016 bis zu 300 neue Arbeitsplätze schaffen.

20 Millionen Euro werden ins Gebäude investiert, zehn weitere in die Technik. "Die Arbeit läuft hervorragend. Wir freuen uns, die Geschäfte mit Primark weiter auszubauen und die Kapazität des Lagers von 40 000 auf 64 000 Quadratmeter aufzustocken", sagt Benoit Dumont, CEO DHL Supply Chain Deutschland, Österreich und Schweiz. Bisher arbeiten 200 Menschen bei DHL im Regiopark. Im ersten Schritt nach der Erweiterung sollen ab Februar 100 weitere hinzukommen. "Bis 2016 können es bis zu 300 neue sein, insgesamt hätten wir dann also 500 Mitarbeiter", sagt Niederlassungsleiter Holger Platzbecker. Der Aufbau ist der Expansion von Primark geschuldet.

Bisher werden von Mönchengladbach aus alle 24 Filialen der Kette in Deutschland (13), Österreich, Belgien und den Niederlanden beliefert, dazu sollen in Kürze acht weitere geplante Filialen kommen (drei in Deutschland). 90 Prozent der Ware kommt in Containern über Rotterdam und Venlo in den Regiopark, wird dort kommissioniert und per Lkw an die Filialen geliefert.

Bis zu 16 Millionen Sendungen können bis dato pro Jahr sortiert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Ab kommendem Jahr wolle man in dem im November 2012 eröffneten Logistikzentrum, in dem an sechs Tagen die Woche im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet wird, auch ausbilden, sagt Holger Platzbecker: "Wir rechnen derzeit durch, wie viele Plätze wir anbieten."

(RP)
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