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Mönchengladbach: Darmkrebs: Früh erkannt ist er heilbar

Mönchengladbach : Darmkrebs: Früh erkannt ist er heilbar

Bei der RP-Telefonsprechstunde am Dienstag, 12. März, beantworten drei Fachärzte Fragen.

Jedes Jahr wird bei rund 73 000 Deutschen Darmkrebs erkannt — bei 38 300 Männern und 31 100 Frauen. Damit ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen. Etwa die Hälfte der Betroffenen stirbt an dieser Krankheit. Seit 2002 haben alle gesetzlich Versicherten ab dem 55. Lebensjahr Anspruch auf die Vorsorge-Darmspiegelung. Dennoch macht nur etwa jeder neunte Mann davon Gebrauch. Frauen gehen etwas häufiger zur Vorsorge.

Ilco-Sprecherin Gisela Kleibrink: Tel. 244-160 (auch Dr. Beck). Foto: Laaser

Um mehr Menschen zur Vorsorgeuntersuchung zu bewegen, wurde der März zum "Darmkrebs-Monat" erklärt. Aus diesem Anlass möchte die Rheinische Post im Rahmen einer Telefonsprechstunde am 12. März zusammen mit der Selbsthilfe-Organisation Ilco auf das Tabuthema "Darmkrebs — eine vermeidbare und heilbare Erkrankung" aufmerksam machen.

Warum ist ein Aufklärungsmonat zum Thema Darmkrebs wichtig? Privatdozent. Dr. Johannes Grossmann, Chefarzt der Inneren Medizin am Krankenhaus Bethesda, gibt die Antwort: "Weil Darmkrebs bei Früherkennung heilbar ist und die Früherkennung durch Darmspiegelung in über 95 Prozent der Fälle möglich ist. Wenn dieser Krebs erst in einem späteren Stadium erkannt wird, ist er hingegen oftmals nicht mehr heilbar."

Seit 2007 ist das Bethesda-Krankenhaus in Mönchengladbach zertifiziertes Darmzentrum. Neben Chefarzt Dr. Grossmann ist auch der Chefarzt der Chirurgie, Dr. Andreas Tittel, regelmäßig mit der Behandlung von Darmtumoren befasst. Auch bei Darmkrebs ist die radikale operative Therapie, also das totale Entfernen des Karzinoms, üblich. Doch einen immer größer werdenden Teil der Patienten können die Chirurgen heute schonend per Bauchspiegelung operieren, mit der sogenannten Schlüssellochtechnik.

Als dritter Ansprechpartner in der Redaktion der RP wartet am Dienstag, 12. März, von 15 bis 16 Uhr der niedergelassene Onkologe und Hämatologe Dr. Christian Beck auf Ihre Anrufe, liebe Leserinnen und Leser. Und für die Selbsthilfe-Organisation Deutsche Ilco, einen Zusammenschluss von Menschen mit künstlichem Darmausgang bzw. künstlicher Harnableitung, berät Gisela Kleibrink am Telefon.

Alle Fragen rund um diesen Themenkreis beantworten am nächsten Dienstag, 12. März, zwischen 15 und 16 Uhr diese Fachärzte: Privatdozent Dr. Johannes Grossmann (Telefon 02161 244-150), Dr. Andreas Tittel (Tel. 02161 244-152) und der Onkologe und Hämatologe Dr. Christian Beck (Tel. 02161 244-160) warten auf Ihre Anrufe. Unter der Durchwahl 244-160 können Sie auch mit Gisela Kleibrink von der Deutschen Ilco sprechen.

(RP/rl)