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Coronavirus Mönchengladbach: 124 gemeldete Corona-Infizierte

Auswirkungen der Pandemie : Mehr Ordnungsdienst-Kontrollen in Supermärkten

Die Zahl der Corona-Infizierten stieg auf 124. In Quarantäne sind 402 Menschen. Die Maikundgebung ist abgesagt. Die Polizei ändert ihren Schichtdienst.

In der Stadt steigt die Zahl der Neu-Infizierten moderat. Am Mittwoch (Stand: 12 Uhr) verzeichnete das Gesundheitsamt der Stadt fünf neue positive Nachweise auf das Coronavirus. Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 124 (Vortag: 119) gestiegen. Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 813 (Vortag: 754) erhöht. 89 Labor­ergebnisse stehen derzeit noch aus. Aktuell befinden sich 402 Personen (Vortag: 381) in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 22 (Vortag: 17) gestiegen.

Krankenhäuser tauschen Daten aus In allen vier Mönchengladbacher Häusern sind nach Angaben der Stadt bereits Corona-Fälle behandelt worden. Am Mittwoch wurden noch in drei davon aus dem über Mönchengladbach hinaus reichenden Einzugsgebiet der Kliniken intensivmedizinisch behandelt. „Ein Teil davon auch unter Beatmungsbedingungen“, so die Stadt, die keine genaueren Zahlen zu einzelnen Häuser geben mochte. „Alle haben die Zahl der Intensivbetten aufgestockt und werden kurzfristig weitere Kapazitäten schaffen, für den Fall, dass sich die Situation verschärft“, so ein Stadtsprecher. Derzeit seien die Häuser gut aufgestellt und hätten genügend Kapazität, sich gegenseitig bei einem Anstieg der Zahl von Corona-Patienten mit schweren Verläufen zu unterstützen. Die nötigen Daten würden täglich ausgetauscht. Der Versorgungsstand Desinfektionsmitteln und Schutzmasken sei in Ordnung,  bei sonstiger Schutzkleidung sei der Bestand knapper. Vertreter der Kassenärzte haben laut Stadt personelle Hilfe aus den eigenen Reihen zugesagt, falls es in den Kliniken zu Engpässen kommen sollte.

Verstärkte KOS-Kontrollen in Supermärkten Am Mittwoch war der dritte Tag, an dem Mitarbeiter des Ordnungsamts unterwegs waren, um die Einhaltung der Kontaktsperre zu überwachen. Fazit: Es gibt ein großes Kompliment an die Mönchengladbacher. Die neue Verordnung sei in den Köpfen angekommen, heißt es aus dem Ordnungsamt. Fast alle hielten sich an die Regeln. Allerdings kommen beim KOS zahlreiche Meldungen und E-Mails an, dass in manchen Supermärkten der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werde. Wie Stadtsprecher Mike Offermanns sagte, soll dies jetzt am Donnerstag und Freitag verstärkt kontrolliert werden.

Polizei ändert Schichtdienst Wegen der Infektionsgefahr hat die Polizei ihre Dienstpläne geändert. Im Wachdienst arbeiten nun zwei statt drei Schichten. Es sollen weniger Beamte zeitgleich arbeiten, damit im Fall einer Infektion nicht zu viel Personal ausfällt. „Wir wollen uns handlungs- und funktionsfähig halten, deshalb wird im Bereich des Wachdienstes nun von 6 bis 18 Uhr und von 18 Uhr bis 6 Uhr gearbeitet“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Röthgens. Die Auswirkungen der Pandemie sind auch bei der Polizei zu spüren. So gibt es zum Beispiel weniger Ladendiebstähle. Dafür werden von den Bürgern mehr Anzeigen online erstattet. „Die Bürger überlegen sich wohl jetzt, ob sie wirklich selbst zur Wache kommen wollen“, berichtet Röthgens. Er macht noch einmal auf die Anzeigen-Hotline der Polizei aufmerksam. Die Nummer lautet: 02161 29 110 25. Die Hotline ist montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr, zu erreichen.

Maikundgebung abgesagt Der DGB hat die 1.-Mai-Kundgebung in Mönchengladbach abgesagt. Schweren Herzens habe man sich dazu entschieden, teilte Emrah Bektas, Vorsitzender des DGB in Mönchengladbach mit. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus zwinge die Gewerkschaften zu dieser „historisch einmaligen Entscheidung“. Bektas: „Nächstes Jahr werden wir wieder hoffentlich mit vielen Menschen den 1. Mai in Mönchengladbach feiern.“

Verstärkte KOS-Kontrollen in Supermärkten Am Mittwoch war der dritte Tag, an dem Mitarbeiter des Ordnungsamts unterwegs waren, um die Einhaltung der Kontaktsperre zu überwachen. Fazit: Es gibt ein großes Kompliment an die Mönchengladbacher Bürger. Die neue Verordnung sei in den Köpfen der Bürger angekommen, heißt es aus dem Ordnungsamt der Stadt. Fast alle hielten sich an die Regeln. Allerdings kommen beim KOS zahlreiche Meldungen und E-Mails an, dass in manchen Mönchengladbacher Supermärkten der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werde. Wie Stadtsprecher Mike Offermanns sagte, soll dies jetzt am Donnerstag und Freitag verstärkt kontrolliert werden.

Polizei ändert Schichtdienst Wegen der drohenden Infektionsgefahr hat die Polizei ihre Dienstpläne geändert. Im Wachdienst arbeiten nun zwei statt drei Schichten. Der Hintergrund: Es sollen weniger Beamte zeitgleich arbeiten, damit im Fall einer Infektion nicht zu viel Personal ausfällt. „Wir wollen uns handlungs- und funktionsfähig halten, deshalb wird im Bereich des Wachdienstes nun von 6 bis 18 Uhr und von 18 Uhr bis 6 Uhr gearbeitet“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Röthgens.

Die Auswirkungen der Pandemie sind auch bei der Polizei deutlich zu spüren. So gibt es zum Beispiel weniger Ladendiebstähle. Dafür werden von den Bürgern mehr Anzeigen online erstattet. „Die Bürger überlegen sich wohl jetzt, ob sie wirklich selbst zur Wache kommen wollen“, berichtet Röthgens. Er macht noch einmal auf die Anzeigen-Hotline der Polizei aufmerksam. Die Nummer lautet: 02161 29 110 25. Die Hotline ist montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr, zu erreichen.

Futtermangel auf der MonRo-Ranch Der Hof am Rand von Mönchengladbach, der es sich zum Ziel gesetzt hat, notleidenden und verstoßenen Tieren ein neues Leben in sicherer Obhut zu ermöglichen, bekommt die Corona-Krise ebenfalls zu spüren. Patenschaften und monatliche Spenden, die bis dato eine Planungssicherheit gegeben haben, seien zurückgegangen. Weil die Tiere aber weiterhin Futter brauchen und die medizinische Versorgung sichergestellt werden muss, wurde zu Spenden aufgerufen. Näheres ist auf der Facebook-Seite der MonRo-Ranch zu erfahren.

(gap)