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Corona in Mönchengladbach: Vier Tote und 18 Neuinfektionen am Montag, 4. Januar

Corona-Zahlen aus Mönchengladbach (Montag, 4. Januar) : Vier weitere Tote und 18 Neuinfektionen

Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das städtische Gesundheitsamt am Montag, 4. Januar, bestätigt. Derzeit seien 1124 Mönchengladbacher infiziert, heißt es seitens der Stadt.

Das Gesundheitsamt hat am Montag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Drei Patienten aus Mönchengladbach (Jahrgang 1958, 1954 und 1950) sind laut Mitteilung der Stadt im Krankenhaus gestorben. Eine weitere Gladbacherin (Jahrgang 1927) starb in einem Seniorenheim. Zwei der Patienten hätten unter Vorerkrankungen gelitten. „Bei den beiden anderen halten die Ermittlungen noch an“, teilt die Stadt mit. Bislang sind 129 Mönchengladbacher an oder mit Covid-19 gestorben.

In einigen Altenheimen gehen die Impfungen gegen die Krankheit in dieser Woche weiter. Nach Auskunft eines Stadtsprechers soll am Dienstag im Ludwig-Weber-Haus des Diakonischen Werks in Bettrath geimpft werden, am Mittwoch in Rheindahlen, am Donnerstag in Odenkichen (Am Pixbusch) und am Freitag in Hardterbroich. Die letzten drei Heime sind Häuser der Sozial-Holding.

Die Zahl der Todesfälle pro 100.000 Einwohner liegt in der Stadt über dem Landesdurchschnitt. Sind in ganz NRW 38 Todesfälle pro 100.000 Einwohner bestätigt, liegt diese Zahl in Mönchengladbach bei 49,4. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Im Kreis Viersen liegt der Wert bei 35,8, der Kreis Heinsberg hat pro 100.000 Einwohner 65,7 Corona-Tote zu beklagen. Statistisch gesehen ist die Lage in Mönchengladbach laut einem Stadtsprecher unauffällig: Der Abstand zum Durchschnittswert liege innerhalb einer normalen sogenannten Streuung und einer unauffälligen Standardabweichung (17). Zum Vergleich: Die wenigsten Toten pro 100.000 Einwohner hatte am Montag Wesel mit 15,7, die meisten Remscheid mit 83,5. Auch der Anteil der tödlich verlaufenden Infektionsfälle liegt in Mönchengladbach höher: 2,2 Prozent laut Landeszentrum Gesundheit, landesweit sind es 1,7 Prozent. Auch dieser Unterschied liege „innerhalb einer Standardabweichung (0,58 Prozent)“, sei also statistisch unauffällig. Die meisten Verstorbenen waren 80 Jahre alt und älter (64,3 Prozent). 29,5 Prozent waren zwischen 60 und 79 Jahre alt, 6,2 Prozent jünger.

Bis Montagmorgen verzeichnete die Stadt 18 Neuinfektionen. 49 Mönchengladbacher Covid-Patienten waren im Krankenhaus. Laut Divi-Intensivregister wurden 21 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, davon wurden zehn invasiv beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 113,8.

(RP)