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Corona in Mönchengladbach: Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch, 28. Oktober, bei 103,2

Sieben-Tage-Inzidenz von 103,2 (Mittwoch, 28. Oktober) : Bundeswehr unterstützt Mönchengladbacher Gesundheitsamt

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Mittwoch, 28. Oktober, auch in Mönchengladbach die 100 überschritten. Das städtische Gesundheitsamt meldete 42 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das Gesundheitsamt bekommt zudem Hilfe von der Bundeswehr.

Die Zahl der Corona-Infizierten ist von Dienstag auf Mittwoch um 30 auf 318 Personen in Mönchengladbach gestiegen. Im Vergleich zum Vortag verzeichnete das städtische Gesundheitsamt insgesamt 42 neue positive Nachweise. Zugleich sind zwölf weitere inzwischen wieder genesen.

Seit März wurde das Virus bei 1621 Personen (Vortag: 1579) aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 1250 Personen wieder gesund.

Sechs Personen mehr mussten sich in Quarantäne begeben. Die Zahl der abgeschirmten Bürger liegt am Mittwoch bei 1143. 34 davon sind zur Behandlung in einem Krankenhaus.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun auch in Mönchengladbach bei mehr als 100. Innerhalb der vergangenen Woche infizierten sich nach Angaben der Stadt Mönchengladbach 103,1 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus. Eine dritte Warnstufe gibt es bisher nicht. Allerdings war sie von einigen Städten eingefordert worden, um die Regeln ab einer Inzidenz von 100 zu vereinheitlichen. Heute treffen sich die Länderchefs mit Bundeskanzlerin Merkel, um über weitere Maßnahmen zu beraten. In Nordrhein-Westfalen und damit in Mönchengladbach ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen.

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Dass das Gesundheitsamt  Unterstützung bekommen sollte, ist schon seit einigen Tagen im Gespräch. Nun ist auch klar, in welcher Form: Die Bundeswehr soll die Mitarbeitenden im Gesundheitsamt ab Montag, 2. November, bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsfällen unterstützen, teilt die Stadt am Mittwoch mit. „Insgesamt zehn Soldaten vom Luftwaffentruppenkommando Köln/Wahn nehmen ab dann ihre Arbeit auf“, heißt es am Mittwoch weiter. Die Stadt erhoffe sich davon eine Entlastung der Mitarbeitenden. Diese seien „seit Monaten rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche in der Kontaktverfolgung tätig“. Ab Montag sollen zehn Soldaten die städtischen Mitarbeiter unterstützen.

(are/RP)