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Corona in Mönchengladbach: Mehr Mutationen bis Freitag, 5. März

Corona-Zahlen aus Mönchengladbach (Freitag, 5. März) : Mutationen mit steigender Tendenz nachgewiesen

Die Stadt Mönchengladbach registriert eine steigende Tendenz bei den nachgewiesenen Mutationen in der Stadt. Weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag erneut gesunken.

Das Gesundheitsamt Mönchengladbach hat auch am Freitag, 5. März, weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bestätigt. Zwei Menschen, Jahrgang 1944 und 1934, starben im Krankenhaus. Unter Vorerkrankungen litt laut der Mitteilung nur eine der beiden Personen. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 201 Mönchengladbacher.

Außerdem hat die Stadt weitere Fälle von Mutationen registriert. „Dem Gesundheitsamt wurden seit Mittwoch 17 weitere Nachweise gemeldet“, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. 14 davon seien der britischen Variante zuzuordnen. Dreimal wiesen die Labore die südafrikanische Mutation nach. Die Zahl der Mutations-Fälle in der Stadt lag am Freitag bei insgesamt 78 Nachweisen – 65 Mal trat die britische Form (B.1.1.7.) auf, 13 Mal die südafrikanische (B.1.351.). „Seit dem 22. Januar, als uns die erste Variantenmeldung erreichte, gab es in Mönchengladbach 850 Neuinfektionen, zu 10 Prozent davon haben wir Variantenmeldungen erhalten“, sagte der Sprecher. „Die Tendenz ist steigend.“ Inzwischen werde ein Großteil der Proben auf die Mutationen untersucht. In 8,3 Prozent handelt es sich um die Variante, die zuerst in England auftrat, in 1,7 Prozent um die aus Afrika bekannte Form.

Am Freitag waren insgesamt 287 Personen in Mönchengladbach mit dem Coronavirus infiziert. 17 neue positive Nachweise sind seit dem Vortag hinzugekommen.

Insgesamt sind seit vergangenen Jahres 7559 Mönchengladbacher positiv getestet worden. Davon gelten 7071 (Vortag: 7024) Personen inzwischen als genesen.

Das Gesundheitsamt konnte zudem mehr Mönchengladbacher aus der Quarantäne entlassen als neu hinzugekommen sind. Die Zahl sank um zehn auf 1529. Davon müssen 29 im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters behandelten die Ärzte neun Covid-19-Patienten auf den Mönchengladbacher Intensivstationen. Vier davon benötigten eine invasive Beatmung. 16 Betten waren am Freitagvormittag noch frei.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag erneut gesunken. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich pro 100.000 Einwohner 35,2 Mönchengladbacher neu mit dem Coronavirus an.

(are/RP)