1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Corona in Mönchengladbach: Drei weitere Tote am Donnerstag, 5. November

Corona-Zahlen in Mönchengladbach (Donnerstag, 5. November) : Drei weitere Tote im Zusammenhang mit Corona

Das städtische Gesundheitsamt meldete am Donnerstag, 5. November, drei weitere mit Corona Infizierte, die gestorben sind. Weiter gab es in Mönchengladbach 73 Neuinfektionen seit dem Vortag. Die Schwestern im Kloster Neuwerk sind unterdessen auf dem Weg der Besserung.

„Leider muss das Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle bestätigen“, teilte die Stadt mit. Zwei Patientinnen (Jahrgang 1931 und 1937) seien im Krankenhaus an Covid-19 verstorben. „Ein positiv getesteter Patient (Jahrgang 1951) ist zu Hause verstorben. Die Todesursache ist noch nicht geklärt.“ Zwischen den Verstorbenen gebe es keine Verbindung. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 58.

Insgesamt beläuft sich die Zahl der Infizierten nach Angaben des städtischen Gesundheitsamts auf 518 (Vortag: 483) Personen. Am Donnerstag waren 73 neue positive Nachweise hinzugekommen. Seit März wurde das Virus bei 2100 Mönchengladbachern nachgewiesen. Davon sind 1524 Personen genesen. In Quarantäne waren 1247 Personen, davon 57 im Krankenhaus. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 139,8. Außerdem gibt es an der Katholischen Gemeinschaftsgrundschule Venn am Teilstandort Hehn einen bestätigten Fall. „Die Kontaktpersonen sind entsprechend informiert und befinden sich in Quarantäne“, so eine Stadtsprecherin.

Die mit Corona infizierten Schwestern im Kloster Neuwerk scheinen über den Berg zu sein, berichtet Evelyn Timm, Assistentin der Provinzleiterin. Hatten sich anfänglich 22 infiziert, wurden am Ende insgesamt 26 Schwestern der Salvatorianerinnen positiv auf das Virus getestet. Insgesamt seien acht der Frauen vorsorglich zur Behandlung im Krankenhaus gewesen, sagt Evelyn Timm. Nun würden noch vier als Vorsichtsmaßnahme im Krankenhaus beobachtet. Diese könnten aber voraussichtlich am Wochenende ins Kloster zurückkehren. „Fast alle sind auch schon aus der Quarantäne entlassen“, sagt Timm.

Besonders die große Anteilnahme hat die Schwestern erfreut. „Da haben Leute Nudelsuppe, Blumen oder Pralinen vorbeigebracht, das war eine große Freude und sehr aufbauend für die Schwestern“, so Timm. Schwester Esther hat fast 100 Dankesbriefe geschrieben. Auch sie ist von der Unterstützung aus der Mönchengladbacher Bevölkerung sehr gerührt. Die Fürsorge aus dem Umfeld habe sicher auch eine Rolle bei der Genesung gespielt, sagt Timm. „Viele der Schwestern sind zwar noch erschöpft, aber auf dem guten Weg der Erholung“, so die Assistentin der Provinzleiterin. „In dem Fall kann man nur Gott dankbar sein, dass alles gutgegangen ist.“

(are)