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Corona in Mönchengladbach: 21 neue Nachweise und drei Tote am Dienstag, 29. Dezember

Corona-Zahlen aus Mönchengladbach (Dienstag, 29. Dezember) : Drei neue Todesfälle, aber sinkende Zahl an Neuinfektionen

Das städtische Gesundheitsamt hat am Dienstag, 29. Dezember, drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Außerdem sind 21 Neuinfektionen hinzugekommen. Ob sich in den sinkenden Infektionszahlen der Lockdown bemerkbar macht, ist aber zweifelhaft.

Nach Mitteilung der Stadt Mönchengladbach sind drei weitere Bürger mit dem Coronavirus gestorben. Die Patientinnen (Jahrgang 1929, 1931 und 1935), haben an Vorerkrankungen gelitten und lebten in Pflegeeinrichtungen, heißt es in der Mitteilung. Die Zahl der Corona-Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 119.

Am Dienstag hat das Gesundheitsamt weiter 21 neue positive Nachweise des Virus verzeichnet. Es waren demnach 1155 Mönchengladbacher akut mit dem Virus infiziert – 17 weniger als noch am Montag. Am Montag waren es nur vier neue Infektionen gewesen. Laut einem Stadtsprecher seien die gesunkenen Zahlen allerdings eher auf die Feiertage zurückzuführen als auf erste Auswirkungen des Lockdowns. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz fiel am Dienstag auf 131,8. „Wir müssen davon ausgehen, dass die sinkenden Zahlen – in Mönchengladbach wie bundesweit – auf gesunkene Testzahlen zurückzuführen sind. Ob die Zahlen nach den Feiertagen wie befürchtet wieder deutlich ansteigen, oder der Abwärtstrend anhält, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.“ Auch das Robert-Koch-Institut weist auf eine mögliche Verzerrung durch die Feiertage hin. Es sei zu beachten, dass in dieser Zeit „meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Seit März wurde das Virus bei 5576 Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 4302 Personen (Vortag: 4267) bereits genesen. Am Dienstag befanden sich 1714 Personen in Quarantäne. 71 davon wurden im Krankenhaus behandelt. Blickt man auch auf die Patienten aus anderen Städten, die in den Mönchengladbacher Krankenhäusern behandelt werden, liegt diese Zahl laut einem Stadtsprecher bei 144: „Davon werden 28 auf der Intensivstation behandelt und 22 invasiv beatmet.“ Die Lage in den Krankenhäusern spreche nicht dafür, dass die Situation sich insgesamt entspannte, so der Sprecher. „Die Kliniken haben darauf reagiert und weitere Intensiv-Kapazitäten geschaffen“, so der Sprecher am Dienstagvormittag. „21 Plätze sind derzeit frei.“