1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Corona in Mönchengladbach: 18 Neuinfektionen und weitere Mutationen am Mittwoch, 24. Februar

Corona in Mönchengladbach (Mittwoch, 24. Februar) : 18 Neuinfektionen und weitere Mutations-Fälle aufgetreten

Die Zahl der Neuinfektionen in Mönchengladbach hat am Mittwoch wieder einen Sprung nach oben gemacht. Das Robert-Koch-Institut hat der Stadt zudem weitere Mutations-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert weiter nach oben.

In Mönchengladbach sind erneut mehr Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das städtische Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 24. Februar, 18 neue Nachweise – am Vortag waren es noch vier.

Außerdem ergaben die Untersuchungen der Stichproben, dass weitere Bürger sich mit einer der Virus-Varianten angesteckt haben, bestätigte ein Sprecher am Mittwoch. Demnach seien zehn neue Nachweise von Virus-Varianten hinzugekommen. „In allen Fällen handelte es sich um die zuerst in Großbritannien nachgewiesene Mutation B.1.1.7“, so der Sprecher. Bisher 22-mal ergab die Untersuchung die britische Variante, dreimal wiesen die Wissenschaftler das südafrikanische Virus nach. Die Infektionen mit den Mutanten beschränken sich weiter auf private Kreise; in Gemeinschaftseinrichtungen seien sie noch nicht nachgewiesen worden, sagte der Sprecher.

Insgesamt waren am Mittwoch in der Vitusstadt 403 Personen mit dem Sars-Cov-2-Virus infiziert. Zudem ist eine weitere Frau im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Patientin (Jahrgang 1942) starb laut Mitteilung der Stadt in einem Pflegeheim. Die Zahl der Todesopfer in der Stadt steigt damit auf 190.

Seit März wurde das Virus bei 7403 Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen. Sechs weitere sind seit dem Vortag genesen, insgesamt also 6810. Die Gesamtzahl der Mönchengladbacher, die sich am Mittwoch in Quarantäne befanden, stieg auf 1359 (Vortag: 1343) Personen. 25 von ihnen waren zur Behandlung in einem Krankenhaus. Laut Divi-Intensivregister kümmerten sich die Ärzte auf den Mönchengladbacher Intensivstationen um 16 Covid-19-Patienten. Sieben davon benötigten eine invasive Beatmung. 14 Betten waren den Angaben am Mittwochvormittag noch frei.

Auch der Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt, dass sich in der Stadt weiter mehr Menschen anstecken als noch in den Tagen zuvor. Die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner näherten sich am Mittwoch wieder der 40. Sie beliefen sich auf 39,1.

(are/RP)