Altstadtlabor: Bunte Fassaden für die Waldhausener Straße

Altstadtlabor: Bunte Fassaden für die Waldhausener Straße

Sie tüftelten, experimentierten, mixten die verschiedensten Konzepte und Menschen – und präsentieren nun ihre Ergebnisse aus dem "Altstadtlabor" rund um die Waldhausener Straße. "Vor zwei Jahren haben wir einen Prozess in Gang gebracht, der langfristig angelegt ist und kein definiertes Ende hat", erklärt Martin Platzer von der WFMG, der als Quartiersmanager die Fäden in Sachen Altstadt in den Händen hält. Und so ist auch Youssef Riegel noch mitten im Gestaltungsprozess.

Sie tüftelten, experimentierten, mixten die verschiedensten Konzepte und Menschen — und präsentieren nun ihre Ergebnisse aus dem "Altstadtlabor" rund um die Waldhausener Straße. "Vor zwei Jahren haben wir einen Prozess in Gang gebracht, der langfristig angelegt ist und kein definiertes Ende hat", erklärt Martin Platzer von der WFMG, der als Quartiersmanager die Fäden in Sachen Altstadt in den Händen hält. Und so ist auch Youssef Riegel noch mitten im Gestaltungsprozess.

Foto: Ilgner, Detlef (ilg)

Gerade mischt der Künstler die Farben für sein "buntes Haus" an der Waldhausener Straße 83\. Dort entsteht eine Art "Villa Kunterbunt", in der auf 207 Quadratmetern und vier Etagen eine Galerie, Atelierräume, Kindertheater, Workshops, Maskenbildner, Clownschule und Probenräume Platz finden. Schon jetzt ist sein Gebäude mit der farbenfrohen Fassade, die an den Künstler Piet Mondrian erinnert, von weitem zu erkennen. Unmittelbar daneben wird gerade noch an der neuen Fassadengestaltung gearbeitet.

  • Mönchengladbach : Quartier Altstadt

Als Reminiszenz an Günter Netzer, der zur Blütezeit der Altstadt in den siebziger Jahren sein legendäres "Lovers Lane" an der Waldhausener Straße betrieb, haben Susanne und Simone Schroeder einen Cartoon mit Netzers schwarzem Ferrari entworfen und damit den vom Altstadtlabor durchgeführten Fassadenwettbewerb gewonnen. Schräg gegenüber hat auch der Grünewald-Platz eine Generalüberholung erfahren: Neben Pflasterarbeiten, Säuberung und Neupflanzung der Hochbeete wurden auch Bänke aufgestellt.

"Unser Ziel ist es, die Altstadt auch tagsüber zu einem Anziehungspunkt für Menschen zu machen und gleichzeitig die Nachtschicht zu etablieren. Also das Ausgehen in Mönchengladbach wieder attraktiv zu machen", sagt Platzer und ergänzt: "Nach diesen ganzen handfesten Maßnahmen kommt nun der Dialog-Prozess sowie das Thema Verkehr, das wir noch angehen wollen." (evo)

(RP)
Mehr von RP ONLINE