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Bundestagswahl 2021 in Mönchengladbach: Das ist FDP-Kandidat Peter König

Bundestagswahl 2021 in Mönchengladbach : Das ist FDP-Kandidat Peter König

Der FDP-Politiker kandidiert mit 70 Jahren fürs Parlament. Er kommt aus dem Textilmaschinenbau und sorgt sich vor allem um eine bessere Bildung für künftige Fachkräfte.

Mit Maschinen kennt sich Peter König aus. Mit Fertigung, Industrie. Er hat sein ganzes Berufsleben mit Maschinen verbracht oder zumindest damit, die Produktion der Kollegen zu leiten. „Ich war unter anderem im Textilmaschinenbau tätig, da habe ich Restrukturierung und Verlagerung von Arbeitsplätzen natürlich sehr nah mitbekommen“, sagt König.

Er ist aber kein Arbeiterführer, kein Gewerkschafter, sondern der Bundestagskandidat der Mönchengladbacher Liberalen.  „Globalisierung ist notwendig, nur haben wir in Deutschland keine Rohstoffe. Wir leben von unserer Intelligenz, Kreativität, von unserer Hände Arbeit. Das müssen wir in Deutschland halten“, sagt er.

König ist einer jener Kandidaten mit Außenseiterchancen um das Direktmandat. Das weiß König auch. Auf der Landesliste seiner Partei ist er gar nicht platziert, „weil wir sehr gute junge und engagierte Mitglieder haben. Ich trete für das Direktmandat an und dafür, für die FDP ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

In der Politik ist der 70-Jährige und stellvertretende Parteichef in Mönchengladbach quasi ein Neuling. Der FDP und dem liberalen Gedanken verbunden war er schon immer, aber eingetreten in die Partei ist er erst im Jahr 2015. „Während meines Berufslebens bin ich nicht in die FDP eingetreten, weil ich nicht passiv dabei sein, sondern mich aktiv beteiligen wollte. Das ging neben meinem Beruf nicht. Jetzt kann ich mich mehr einbringen.“

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Der gebürtige Meppener lebt seit seiner Kindheit in Mönchengladbach, genauer in Rheydt, hat das Abitur am Gymnasium Odenkirchen abgelegt, bei Monforts an der Schwalmstraße Maschinenschlosser gelernt, in Krefeld dann Maschinenbau studiert. In der Folge war König bei einigen Unternehmen als Ingenieur tätig, nur nie in Mönchengladbach. Seit sechs Jahren ist er nun Rentner, und seitdem in der Politik aktiv. Bei der Kommunalwahl 2020 trat er für die Bezirksvertretung Süd an und ist seitdem stellvertretender Bezirksvorsteher.

„Um die Stärke unserer Wirtschaft zu erhalten, müssen wir dringend mehr für die Bildung tun. Die Wirtschaft braucht Kräfte, die schulisch entsprechend qualifiziert sind“, warnt König. „Meine Ziele: eine klare Ausbildung mit Chancengleichheit. Damit meine ich, dass wir nicht nur die schwächeren Schüler fördern müssen, sondern auch diejenigen mit Potenzial. Dazu müssen wir die Lehrerausbildung qualitativ fördern und die Schulen besser ausstatten. Dafür müssen wir auch Geld in die Hand nehmen.“