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Bundestagswahl 2021 in Mönchengladbach: Briefwahl-Rekord zeichnet sich ab

Bundestagswahl 2021 in Mönchengladbach : Briefwähler auch in China und Panama

Wenige Tage nach Start der Briefwahl zur Bundestagswahl am 26. September zeichnet sich auch in Mönchengladbach ein Rekord ab. Bis Donnerstag wurden schon fast so viele Anträge gestellt wie 2017 insgesamt. Manche Wahlscheine gehen um die Welt.

Bei der Bundestagswahl am 26. September zeichnet sich ein neuer Briefwähler-Rekord für Mönchengladbach ab. Das ist bereits wenige Tage nach Start der Briefwahl klar. Bis Mittwoch haben bereits 38.873 Wahlberechtigte Briefwahlanträge gestellt. Das sind schon jetzt, zweieinhalb Wochen vor der Wahl, mehr als bei der Bundestagswahl 2017 insgesamt (33.800) oder bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr (35.000). Das sorgt für deutlich größeren Zählaufwand am Wahlabend, weshalb die Stadt auch deutlich mehr Wahlhelfer für die Briefwählerstimmen benötigt als bisher. Im Vergleich zur Kommunalwahl 2020 wurde die Zahl der Helfer um rund 600 Personen und im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 um rund 800 Personen aufgestockt. Insgesamt werden deshalb am 26. September rund 2400 Wahlhelfer benötigt.

Insgesamt sind in der Stadt 185.000 Bürger wahlberechtigt. Sie sollen alle bis zum Wochenende ihre Wahlbenachrichtigung bekommen haben, so die Stadt. Wählen kann man aber auch ohne die Benachrichtigung, wenn man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorzeigt. Auch der Antrag für die Briefwahl lässt sich ohne Benachrichtigung stellen.

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Die schnellste Möglichkeit dazu bietet mit wenigen Klicks die städtische Homepage. Dann werden die Briefwahlunterlagen verschickt. Diese werden aber nicht nur innerhalb von Mönchengladbach versandt. Auch für Mönchengladbacher, die sich im Ausland aufhalten, wurden bereits Briefwahlunterlagen in die Post gegeben. Besonders exotische Zustellungen gingen nach China, Israel, Äthiopien, Madagaskar, Südafrika, Ecuador, Panama, Australien oder in den Libanon.

(angr)