1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Bundes-Fördermittel für Elterninitiative Kleeblätter 21

Mönchengladbach : Bundes-Fördermittel für Elterninitiative Kleeblätter 21

Im Rahmen des Förderprogramms "Beratung von Betroffenen für Betroffene" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales darf sich eine Gruppe Eltern von Kindern mit Trisomie 21 aus Mönchengladbach über eine Zuwendung vom Bund freuen. Der Bundestagsabgeordnete Günter Krings (CDU) freut sich sehr, dass ein Mönchengladbacher Projekt berücksichtigt wurde. "Mit rund 447.000 Euro können wir hier in Mönchengladbach eine wichtige Beratungsstelle einrichten und so Betroffenen eine kompetente Anlaufstelle bieten", sagt Krings.

Auch die Elterninitiative "Kleeblätter 21" freut sich sehr über die Zusage der Fördermittel. "Dass ein solch kleiner Verein wie unserer berücksichtigt wird, ist unglaublich", betont Hiltrud Günner, Vorsitzende des Vereins. "Es bietet unserem Verein die Möglichkeit, unser Beratungsangebot hier in Mönchengladbach zu professionalisieren", führt Dirk Wieringa, der Projektleiter, aus. Besonderes Augenmerk der Förderung liegt auf dem Ausbau der Beratungsmethode "Peer Counselings", der Beratung von Betroffenen durch Betroffene. "Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen wollen mehr Selbstbestimmung für eine individuelle und ihren persönlichen Wünschen entsprechende Lebensplanung und -gestaltung", so Bundestagsabgeordneter Krings. "Gute Beratung kann sie dabei nachhaltig unterstützen." Die neue, sogenannte Teilhabeberatung soll insbesondere im Vorfeld der Beantragung von konkreten Leistungen Information und Orientierung geben, vor allem zu individuellen Teilhabemöglichkeiten und -leistungen sowie zum Teilhabeprozess und Verfahrensablauf.

(gap)