Mönchengladbach: Bürger demonstrieren gegen Busfahrplan-Änderung

Mönchengladbach: Bürger demonstrieren gegen Busfahrplan-Änderung

Bei Worten wollen sie es nicht belassen, jetzt gehen sie auf die Straße: Bürger, die sich über die geänderten Busfahrpläne mit schlechteren Anbindungen und ausgedünnten Abfahrtstakten ärgern, planen eine Demonstration. Angemeldet wurde sie vom Projekt "Hey!Rheydt".

Anja Schurtzmann, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft, hatte sich bereits im September an Politik und Verwaltung gewandt, um auf das seit Schuljahresbeginn deutlich verschlechterte ÖPNV-Angebot, das vornehmlich den Rheydter Westen und die Mülforter und Giesenkirchener Schulen betrifft, aufmerksam zu machen: Schüler kommen seit der Fahrplanumstellung zu spät zum Unterricht oder stehen bereits eine Stunde vor Schulbeginn vor verschlossenen Türen. Sie klagen über proppevolle Busse, Verspätungen und verpasste Anschlüsse.

Am Mittwoch, 22. November, tagt die Bezirksvertretung Süd im Rathaus Rheydt. Von 14.30 bis 15.30 Uhr wollen die Bürger vor dem Rathaus auf die Probleme aufmerksam machen. "Gemeinsam wollen wir uns dafür einsetzen, dass unsere Kinder wieder sicher und pünktlich mit dem Bus zur Schule kommen", sagt Anja Schurtzmann. Sie hofft, dass viele Bürger mit kreativen Plakaten und Transparenten teilnehmen.

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Die jetzige Situation sei nicht tragbar. Anja Schurtzmann: "Jungen Menschen wird die Nutzung des ÖPNV auf Jahre madig gemacht, Elterntaxen verstopfen zusätzlich die Straßen und erhöhen vor den Schulen das Unfallrisiko." Familien schickten Kinder mit dem Rad zur Schule, obwohl sie dabei kein Gefühl der Sicherheit hätten.

(gap)