Genholland: Brand in der Reiterhof-Halle

Genholland : Brand in der Reiterhof-Halle

Plötzlich da war sie weg, die himmlische Ruhe, die Wohlfühloase. Stattdessen blitzte in Genholland das Blaulicht auf, Sirenen heulten durch das Dorf, Rauchschwaden zogen den Himmel empor.

Es war der 30. Juni 2008, der Tag, an dem eine Reithalle lichterloh brannte und rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Großfeuer ausrückten. Der Tag, an dem ein ganzes Dorf unter Schock stand.

Ein Nachmittag, den die Bewohner nicht so schnell vergessen werden und der ihnen noch heute einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. "Gott sei Dank, ging alles glimpflich aus", erinnert sich Josef Oellers an diesen besagten Nachmittag.

Feuer durch Solaranlage

Gegen 13.40 Uhr trudelte damals die Feuerwehr in die Ortschaft ein. Gemeldet wurde ein Brand in der Reithalle. Als die Wehrler Genholland erreichten, hatte sich das Feuer in der 2600 Quadratmeter großen Halle bereits rasant ausgebreitet: Maschinen, Stroh und Heu hatten Feuer gefangen. Zwei Drittel des Gebäudes wurde komplett zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Und auch die Pferde waren sicher: Sie waren zum Zeitpunkt des Großbrandes auf einer benachbarten Weide untergebracht.

Wie später die Kriminalpolizei und die Brandsachverständigen berichteten, war die Ursache für das Flammeninferno eine defekte Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Halle. Bei dem Feuer in Genholland entstand ein Sachschaden von 500 000 Euro. Die Erinnerungen daran werden immer bleiben.

(RP)
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