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Unfall in Mönchengladbach: Lkw verliert Diesel, Vollsperrung auf A 52​

Unfälle in Mönchengladbach : 600 Liter Diesel drohten aus Tank auszutreten – Vollsperrung auf A 52

Auf den Autobahnen rund um Mönchengladbach ist es am Samstag zu zwei Unfällen gekommen. Bei einem musste die Feuerwehr eine Gefahr für die Umwelt bekämpfen – und beim anderen eine eingeklemmte Person retten.

Zwei Unfälle hat die Feuerwehr Mönchengladbach an diesem Wochenende gemeldet. Beide haben sich auf der Autobahn bei Mönchengladbach ereignet.

600 Liter Diesel vor dem Austritt

Am frühen Samstagnachmittag, 21. Mai, kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Alleinunfall eines Lastkraftwagens auf der Autobahn 52 (A 52) in Fahrtrichtung Roermond zwischen den Anschlussstellen Mönchengladbach-Hardt und Hostert.

Laut Feuerwehrbericht kam der nur mit dem Fahrer besetzte Lkw kurzzeitig von der Fahrbahn ab und beschädigte dabei den mit circa 600 Liter Diesel befüllten Kraftstofftank. In Folge dessen kam es zu einem „massiven Kraftstoffaustritt, welcher sich über eine große Fläche der Bundesautobahn verteilte“, wie die Feuerwehr berichtet.

Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde der beim Eintreffen weiterhin austretende Kraftstoff aufgefangen und verhindert, dass mehr Kraftstoff in die Regenwasserabläufe der Fahrbahn gelangte. Zudem wurde ein Spezialunternehmen beauftragt, das den Kraftstofftank des Lastkraftwagens umgepumpt, die Fahrbahn professionell gereinigt und den betroffenen Abschnitt des Regenwasserkanals gespült hat.

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Während des Einsatzes kam es laut Feuerwehr zu massiven Verkehrsstörungen im betroffenen Bereich der A 52.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden durch die Autobahnpolizei eingeleitet.

Person nach Unfall eingeklemmt

Am Samstagmorgen, 21. Mai, wurde die Feuerwehr Mönchengladbach zu einem Unfall auf der A 46 in Fahrtrichtung Heinsberg gerufen. Dort war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen und lag auf der Seite im Grünstreifen neben der Autobahn. Die Fahrerin befand sich noch im Wagen und war nahe des Lenkrades eingeklemmt.

Wie die Feuerwehr weiter berichtet, war die Fahrerin ansprechbar und nach einer ersten Sichtung durch den Rettungsdienst vital stabil. Deshalb entschieden sich Einsatzleiter und Notarzt zu einer schonenden Rettung. Dazu wurde der Pkw zunächst gesichert und anschließend das Dach sowie die Seitentüren mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt. So wurde ausreichend Platz geschaffen, um die Fahrerin aus ihrer Zwangslage zu befreien.

Nach einer weitergehenden Untersuchung durch den Rettungsdienst wurde die Patientin in ein Erkelenzer Notfallkrankenhaus gebracht.

(RP)