Nach Wohnungsbrand in Mönchengladbach: Verletzter außer Lebensgefahr

Wohnungsbrand in Mönchengladbach : Verletzter außer Lebensgefahr

Nach dem Feuer im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Ein 43-Jähriger war in der brennenden Wohnung schwer verletzt worden.

Der Zustand des Mannes, der bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung an der Waldhausener Straße am Dienstagmorgen lebensgefährlich verletzt wurde, hat sich stabilisiert. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 43-Jährige war von Rettungskräften am Boden liegend in der brennenden Wohnung gefunden worden. Er musste reanimiert werden und wurde dann in eine Spezialklinik nach Aachen gebracht.

Das Feuer war aus zunächst unbekannter Ursache am Dienstag vor 5.15 Uhr ausgebrochen. Als die Rettungskräfte an der Waldhausener Straße eintrafen stand nicht nur die Dachgeschosswohnung in Flammen, das Feuer hatte auch schon den Treppenraum erreicht. Der Mieter der Wohnung, ein 61-Jähriger Mann, hatte sich durch den dichten Rauch ins Freie retten können. Der zurückgebliebene 43-Jährige war nach bisherigen Erkenntnissen sein Gast gewesen. Er war beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei der einzige, der sich noch in dem Haus befand, die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses standen alle auf der Straße. Der Brand konnte gelöscht werden, die Dachgeschosswohnung war allerdings unbewohnbar.

Die Kriminalpolizei geht nach den bisherigen Ermittlungen und nach einer Begutachtung durch einen Brandsachverständigen davon aus, dass ein fahrlässiger Umgang mit Feuer zu dem Brand in der Dachgeschosswohnung führte. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung hätten sich bislang nicht ergeben. Der 61-jährige Wohnungsinhaber konnte bereits befragt werden, er befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung. „Die Befragung des 43-Jährigen konnte aufgrund seines Gesundheitszustandes noch nicht erfolgen“, sagte Polizeisprecherin Isabella Hannen am Donnerstag.

(gap)
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