Nach Leichenfund in Mönchengladbach: Mordkommission fahndet nach Mann

Ermittlungen in Mönchengladbach: Mordkommission bittet nach Leichenfund um Mithilfe

Am 26. Februar wurde ein 42-jähriger Mann tot in seiner Mönchengladbacher Wohnung gefunden. Die Polizei sucht nun mit einem Foto des Opfers nach Zeugen.

Mit zahlreichen Stichverletzungen war Steffen H. am 26. Februar in seiner Wohnung an der Giesenkirchener Straße in Mönchengladbach gefunden worden. Die ersten Ermittlungen und eine gerichtsmedizinische Obduktion erhärten den Verdacht, dass der Mann getötet wurde – die genauen Umstände des Tathergangs sind jedoch noch nicht geklärt. Deshalb geht die Mordkommission jetzt mit einem Foto des 42-Jährigen an die Öffentlichkeit.

Bereits am 27. Februar hatten Staatsanwaltschaft und Polizei über diesen Vorfall berichtet. Die Tatzeit lag nach derzeitigem Stand der Ermittlungen vermutlich am Wochenende vor dem Fundtag und somit um den 22. bis 24. Februar.

Die Polizei fragt: Wer hat den 42-jährigen Steffen H. in der Woche vor der Tat, vor allem aber an dem besagten Wochenende gesehen? Wer kann Angaben darüber machen, mit wem Steffen H. in Kontakt stand? Wer hat ihn in Begleitung anderer Personen gesehen und kann Hinweise oder Beschreibungen zu diesen abgeben? Die Mordkommission bitte dringend um Hinweise unter der Rufnummer 02161 290.

Ebenfalls weisen Polizei und Staatsanwaltschaft darauf hin, dass in der nächsten Zeit im Bereich des Tatortes an der Giesenkirchen Straße gegebenenfalls ein Polizeihubschrauber kreisen könnte. Für die Anwohner bestehe kein Grund zur Beunruhigung, sagt Polizeisprecherin Cornelia Weber. Durch den Einsatz des Hubschraubers sollen lediglich weitere Erkenntnisse über die genauen örtlichen Gegebenheiten rund um den Tatort gewonnen werden.

Steffen H. war vor 18 Jahren nach Mönchengladbach gezogen. Der 42-Jährige stammt aus Wilnsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein, wo er bis zum Jahr 2000 wohnte. Bislang hat die Polizei nur wenig Einzelheiten zu dem Opfer und zum Stand der Ermittlungen mitgeteilt. Sicher ist aber, dass Steffen H. sich gegen seinen oder seine Angreifer wehrte, denn die Rechtsmediziner hatten an dem Leichnam neben den Schnitt- und Stichwunden auch Abwehrverletzungen festgestellt.

(gap)
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