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Mönchengladbach: Zwei Wohnmobile brennen in der Nacht zu Dienstag

Ermittlungen In Mönchengladbach : Polizei geht bei brennenden Wohnmobilen von Brandstiftung aus

Der Löschtrupp war in der Nacht zu Dienstag anderthalb Stunden beschäftigt. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass Brandstiftung die Ursache war.

In der Nacht zu Dienstag sind an der Korschen­broicher Straße zwei Wohnmobile in Flammen aufgegangen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Löschtrupp war von 2.30 bis kurz nach 4 Uhr in der Früh mit diesem Brand beschäftigt, berichtet Andreas Schillers von der Feuerwehr Mönchengladbach.

„Parallel dazu hatten wir noch einen zweiten Einsatz, weil jemand Brandgeruch festgestellt hat“, sagt er. „Da stellte sich aber heraus, dass es sich dabei auch um die Wohnmobile handelte. Das brennende Plastik stinkt natürlich sehr.“ Acht Feuerwehrleute seien vor Ort gewesen.

Die Polizei hatte am Dienstag, 1. September, die Ermittlungen zu einer möglichen Brandstiftung aufgenommen. Am Mittwoch meldeten die Beamten nun, dass es sich nicht um einen technischen Defekt handelte, sondern dass die Mobile tatsächlich in Brand gesetzt wurden. ermittelt nun, ob Brandstiftung oder ein technischer Defekt den Brand auslöste. „Es wird in diesem Fall von einer vorsätzlichen Brandstiftung im Bereich eines Vorderreifens des zuerst in Brand geratenen Wohnmobils ausgegangen“, heißt es dazu. Die weiteren Ermittlungen dauerten an. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise an 02161 290.

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Der Artikel ist am Mittwoch, 2. September, um 18.10 Uhr aktualisiert worden. In der ersten Version hieß es zudem, es habe sich um zwei Wohnwagen gehandelt. Die Polizei korrigierte ihren ersten Bericht dazu am Mittwoch: Es waren zwei Wohnmobile.

(are)