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Mönchengladbach: Zehn Verletzte nach Brand in Bettrath

Feuerwehreinsatz in Mönchengladbach : Zehn Verletzte nach Brand in Bettrath

Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus stand in Flammen. Der Rauch zog bis übers Dach. Auch ein Feuerwehrmann liegt jetzt im Krankenhaus.

Die Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz zur Lockhütter Straße ausgerückt. Dort brannte es in einem Mehrfamilien-Reihenhaus. Zehn Menschen wurden bei dem Feuer verletzt, sie kamen alle ins Krankenhaus. Eine weitere Person musste vom Notarzt versorgt werden.

Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, stand eine Wohnung im Erdgeschoss des Vier-Familienhauses bereits voll in Flammen. Es gab eine erhebliche Rauchentwicklung. Auch aus dem Dach quoll der Qualm. Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein. „Die Flammen hatten aber noch nicht auf das Dach übergegriffen, wie sich herausstellte“, sagte Feuerwehrchef Dirk Schattka, der selbst mit im Einsatz war. Der Rauch sei bis ins Obergeschoss und unters Dach gedrungen und sei dort ausgeströmt.

Die Erdgeschosswohnung brannte komplett aus. Auch die übrigen Wohnungen in dem Haus können wohl vorerst wohl nicht mehr bezogen werden, wie Schattka sagt. Möglicherweise lasse sich eine Hälfte des Hauses retten, der Rest sei nicht mehr bewohnbar.

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Unter den zehn Menschen, die Rauchgase eingeatmet hatten und deshalb mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht wurden, ist auch ein Feuerwehrmann. Auch er erlitt laut Schattka eine Rauchgasvergiftung.

Die Lockhütter Straße musste während des Löscheinsatzes ab der Brücke gesperrt werden. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt. Das  müssen nun Sachverständige ermitteln.

Es ist der erste große Wohnungsbrand für die Feuerwehr Mönchengladbach im neuen Jahr. Zum Jahreswechsel hatte es für sie mehr als 130 Einsätze gegeben. Im Dezember hatte es gleich drei Wohnungsbrände in Mehrfamilienhäusern gegeben, die so folgenreich waren, dass die Bewohner sich vorübergehend andere Unterkünfte suchen mussten.