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Feuerwehr im Dauereinsatz

200 Strohballen in Mönchengladbach in Brand

200 Strohballen in Mönchengladbach in Flammen Foto: Theo Titz

Düsseldorf In Mönchengladbach ist es in der Nacht zu Donnerstag zu zahlreichen Bränden gekommen. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz und konnte einen Flächenbrand verhindern.

Das war eine lange Nacht für die Feuerwehrleute aus Mönchengladbach. Am Morgen waren sie immer noch damit beschäftigt, letzte Brände zu löschen.

Besonders ein Einsatz beschäftigte die Feuerwehrleute: Gegen 23.51 Uhr waren bei der Leitstelle mehrere Anrufe eingegangen. Zeugen meldeten ein Feuer an der Schloß-Dyck-Straße. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, forderten die Einsatzkräfte sofort Verstärkung an. Rund 200 Strohballen standen auf einem Feld in Flammen. „Zuerst wurde versucht zu verhindern, dass das Feuer auf die umliegenden Bäume übergreift und so ein Flächenbrand entstehen könnte“, sagt Feuerwehrsprecher Josef Straetmans. Ein Übergreifen habe man zwar verhindern können, trotzdem seien die Feuerwehrleute aktuell immer noch im Einsatz. „Die Löscharbeiten können auch bis nachmittags dauern“, sagt Straetmanns.

Zuvor war die Feuerwehr gegen 23.15 Uhr zu einem Wohnhaus auf der Lehwaldstraße gerufen worden. Dort soll es auf einem Balkon gebrannt haben. Beim Eintreffen erkundete die Feuerwehr das Gebäude, konnte aber kein Feuer ausfindig machen. Um 23.56 Uhr löste ein Rauchmelder in einem Gebäude auf der Losheimer Straße Alarm aus. Die ersten Einsatzkräfte erkundeten die Lage vor Ort, ein Feuer wurde auch hier nicht gefunden.

Weiter ging es für die Feuerwehrleute um 0.33 Uhr: Mehrere Notrufe erreichten die Leitstelle, wonach ein Vegetationsfeuer mit unbekanntem Ausmaß im Bereich der Straße Rönneter gesichtet worden war. Die eintreffenden Einsatzkräfte hatten zunächst Mühe, an das Feuer heranzukommen und die Lage umfassend zu erkunden. Es brannten rund 100 Quadratmeter Wald und Gestrüpp. Das Feuer wurde mit Wasser bekämpft und schnell gelöscht.

Feuerwehr löscht Brand in Lagerhalle in Neuss Foto: Patrick Schüller

Im Laufe des Tages war es außerdem zu einigen Kleinbränden gekommen. Mehrmals mussten die Feuerwehrleute verschlossene Türen öffnen, um Rettungskräften den Zugang zum Patienten zu ermöglichen oder um notfallmedizinische Unterstützung zu leisten. Ein auf der Aachener Straße direkt vor der Feuer- und Rettungswache 2 (Holt) gegen 22 Uhr angefahrener Hund wurde von der Feuerwehr versorgt und in die Tierklinik transportiert.