Ermittlungen in Mönchengladbach dauern an 20-Jähriger nach schwerem Motorradunfall weiter in Lebensgefahr

Mönchengladbach · Bei dem Unglück im Nordpark starb eine 23-Jährige noch an der Unfallstelle. Ein Begleiter wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

 An der Unfallstelle sind Blumen und Kerzen niedergelegt und ein Kreuz aufgestellt worden.

An der Unfallstelle sind Blumen und Kerzen niedergelegt und ein Kreuz aufgestellt worden.

Foto: Carsten Pfarr

Der bei einem Motorradunfall im Nordpark schwerstverletzte 20-Jährige schwebt noch immer in Lebensgefahr. Das berichtet ein Polizeisprecher am Donnerstag, 13. Juni, auf Anfrage unserer Redaktion. Weil noch mehrere Operationen ausstehen, „kann die Lebensgefahr nach wie vor nicht ausgeschlossen werden“, so der Sprecher. Der Schwerstverletzte werde Langzeitfolgen von dem Unfall davontragen.

Der 20-Jährige war Anfang Juni in Begleitung einer 23-Jährigen mit einem Motorrad auf der Straße „Am Nordpark“ in der Nähe des Finanzamts von der Fahrbahn abgekommen und in den mit Pollern versehenen Grünstreifen gekommen. Die beiden stürzten. Die 23-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der 20-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Düsseldorfer Klinik geflogen.

 Ein Rettungshubschrauber flog den 20-Jährigen in eine Düsseldorfer Klinik. (Archivfoto)

Ein Rettungshubschrauber flog den 20-Jährigen in eine Düsseldorfer Klinik. (Archivfoto)

Wie es zu dem Unfall kam und wer das Motorrad gefahren ist, ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war kein weiteres Fahrzeug beteiligt. Das Motorrad war aus Richtung Finanzamt kommend in Richtung Liverpooler Allee auf der Straße „Am Nordpark“ unterwegs. Die ist in dem Bereich in beide Richtungen zweispurig, die Grünstreifen zu beiden Seiten sind mit Betonpollern versehen. Die sollen verhindern, dass dort geparkt wird.

(capf)